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„Ihr seid so lächerlich! Ein Reiseblog ist KEIN Spielplatz.“

Weltreise Blog - ein Tagebuch - um die Weltreise Titelbild

Wie andere Reiseblogger ihr Blog am liebsten positionieren, weiss ich nicht, es spielt für mich keine Rolle. Jeder soll das so handhaben, wie sie oder er mag. Heute stelle ich für dich klar, wo um die Weltreise steht.

Ursprung ist eine persönliche Gehässigkeit Mitteilung einer Reisebloggerin an uns auf Facebook, die so lautet:

„Ihr seid so lächerlich! Ein Reiseblog ist KEIN Spielplatz. Wir machen Business, benehmt euch entsprechend!“

um die Weltreise: Das Weltreiseblog und (informative) Tagebuch

  • Wir sind unprofessionell. Ich habe zwar Journalistik studiert, werde aber regelmässig auf Rechtschreibefehler hingewiesen, für welcke ich im bodden versinken Sollde. Da hat das Studium schon mal nichts gebracht.
  • Unsere Reiseberichte sind weder investigativ, noch objektiv. Sie sind hochgradig subjektiv!
  • Ich würde unser Blog niemals mit einer Zeitschrift, wie dem GEO oder ähnlichen gleichsetzen. Wir stehen einem Tagebuch näher.
  • Von uns geschriebenen Artikel beinhalten unsere Meinung. Wir haben Erfahrungen gesammelt, und vor Jahren Antworten auf Fragen gesucht wie „welche Reiseversicherung ist die Beste“ oder „Was kostet eine Weltreise“ und keine Antwort gefunden. Heute macht es Spass, dir Antworten weiterzugeben, welche wir für uns persönlich gefunden haben. Wenn es dir hilft, toll. Wenn nicht, tut es mir leid.
  • Ja, wir kämpfen um Leser und überlegen uns, was dir gefallen könnte, oder was wir dir bieten könnten, damit du unseren Newsletter interessant findest oder Facebook-Fan wirst.
  • Jeder zweite Satz könnte mit: „Meiner Meinung nach“ beginnen. Wir geben dir unsere Tipps, Erlebnisse und Fehler weiter, um dich zu Inspirieren oder dich in deiner Reiseplanung zu unterstützen. Eine Meinung, da bin ich mir sicher, kannst du dir selbst viel besser bilden.
  • Wir wissen nicht alles über Weltreisen. Bei weitem nicht.
  • Unsere Reiseart ist nicht die Richtige. Sicherlich aber die für uns richtige.
  • Unser Wissen geben wir dir sehr, sehr gerne weiter. Falls du Fragen hast, melde dich!
  • Wir haben Spass und Freude am Reisen, die wir dir weitergeben möchten, falls du Interesse hast.
  • Bloggen ist Spass und es gehört beim schreiben und lesen etwas Humor dazu.
  • Wir sind keine Missionare. Wir wollen dich nicht überzeugen, eine Weltreise zu machen. Falls du eine machen willst, wollen wir dich unbedingt unterstützen.

Professionell, ja oder nein?

Wenn professionell heisst, dass wir mit dem Blog etwas Geld verdienen: Ja. Wie wir das machen, zeigen wir hier: Mit Bloggen Geld verdienen.

Ist die Frage, ob wir uns mit Reisejournalisten auf einer Ebene sehen: Nein. Den Anspruch haben wir nicht.

Jeder so, wie es gefällt

Wir sind keine Vorbilder, damit Reiseblogger irgendwann mit Reisejournalisten und Reisezeitschriften auf einer Ebene stehen und gleiches „Ansehen“ geniessen. Es spielt für uns keine Rolle, wo wir im Vergleich zu wem stehen. Es ist uns schlicht scheissegal.

Unser Weltreiseblog unterscheidet sich von einer professionellen Reisezeitschrift und das wird so bleiben. Wir sind dem Tagebuch näher und möchten das nicht ändern (und könnten auch gar nicht). Wir schreiben über Themen, die dich interessieren könnten, und uns Spass machen. Das ist alles.

Ich finde nämlich schon, dass ein eigenes Blog ein Spielplatz ist, auf dem jeder Eigentümer so spielen kann, wie es ihm gefällt, solange er niemanden damit gefärdet.

Deine Meinung interessiert mich! Ein Blog, ein Spielplatz, oder nimmt man damit die Verantwortung nicht wahr? Wie seriös muss ein Reiseblog sein?

35 Kommentare

  1. Na wo kommen wir denn hin wenn alles super professionell sein muss? Dann gib es so gut wie keine authentischen Blogs mehr, bei denen ich das Gefühl habe da sitzt ein mensch wie ich. Und ein Blog ist immer noch Hobby, auch wenn man sein Hobby zum Beruf macht. Und das tolle daran ist ja das JEDER einen betreiben kann. Immer diese meckerheinis. Ich mag den Blog, weiter so!
    Liebe Grüße
    Marieke

  2. Ich möchte gerne wissen, wie das Business der besagten Reisebloggerin aussieht…
    Wenn ich einen Reiseblog sehe, in welchem wie verrückt tausende Artikel über Hotel A, Restaurant B, Café C etc. geschrieben werden, bin ich schnell wieder von der Seite weg. Bei euch findet man authentische, ehrliche und bodenständige Berichte, die wahre Lust aufs Reisen machen. Solche Berichte findet man auf Blogs mit den tausenden Artikeln wenig.
    Jeder soll machen was er will und wie er es will, solange niemand und nichts dabei gefährdet wird.

    • Hi Martin

      Vielen Dank für den lieben Kommentar.
      Naja, hier gibts (leider) auch gesponserte Artikel :/
      Am liebsten hätte ich auch alles ohne Werbung, aber das „Feriengeld“ lockt uns zu sehr. Es ist immer ein abwägen zwischen Geld verdienen und werbefrei, bzw. authentisch bleiben.

      Aber ja, wie du sagst, jeder, wie er mag. Und falls es jemandem hier nicht mehr gefällt, darf er oder sie auch offen die Meinung sagen (im besten Fall anständig) oder den Blog einfach nicht lesen. Es gibt ja genügend tolle Auswahl und da ist für alle etwas dabei.

      Liebe Grüsse,
      Simon

  3. Hallo Fränzi, hallo Simon,
    was soll man zu solch einem Spruch sagen ??
    Eigentlich NICHTS !!!!!
    Aber manchmal kann man einfach nicht anders, als sich solchen einen genialen Artikel in die Tasten zu hauen !!
    Wir fragen uns nur, mit welcher Dreistigkeit sich manche Menschen anmaßen, über die „Arbeit“ Anderer zu urteilen !!
    Ist es Neid, ist es Überheblichkeit oder ist es einfach Selbstübeschätzung von demjenigen, der sowas schreibt ???
    Wir werden es selten herausfinden, in der weiten anonymen Welt des Internet !!!
    Und in den seltesten Fällen lernt man diese Schreiber einmal persönlich kennen !!!
    Aber jeder schreibt wie er das möchte und das ist auch gut so !!!
    Eure Leser und Fan’s werden es euch danken, denn sonst wären sie nicht da !!!

    Also macht weiter so !!!

    LG aus Berlin

    Bibo & Tanja

    • Hallo ihr beiden

      Vielen, vielen Dank für den Kommentar.
      Da habt ihr wohl recht, dass am besten nichts gesagt wird. Ebenso sollte man die Kommentare einfach ignorieren, das ist aber manchmal gar nicht so einfach.

      Wir kommen übrigens ganz bestimmt nächstes Jahr mal paar Tage nach Berlin (unser erstes Mal). Vielleicht habt ihr ja Zeit und Lust auf einen Kaffee :)

      Liebe Grüsse,
      Simon

  4. Hey Simon,
    ui ui ui – keine netten Worte der unbekannten Dame. Scheint mir aber, der Worte nach, eher etwas frustriert, neidisch oder beides zu sein die Gute.
    Ich sehe das ziemlich ähnlich wie ihr. Ein Weblog also Blog kommt ja alleine historisch gesehen von Online-Tagebüchern.
    Und ich kenne wirklich keinen einzigen (Reise-)Blog, der den Anspruch professionell, im journalistischen Sinne, wirklich verdient hätte. Auch wenn das viele andere Blogger nicht so sehen wie ich, wenn man sich Reisen bezahlen lässt und dann darüber schreibt, darf man sich nicht wundern, wenn man von „echten“ Journalisten etwas schräg belächelt wird.
    Das bedeutet nicht, dass ich das nicht in Ordnung finde – die meisten Blogger stecken viel Zeit und auch Geld in ihre Webseiten. So bekommen sie zumindest etwas zurück.
    Geo, National Geografic, Spiegel Reisen und wie die grossen Magazine alle heissen, die für den Journalismus stehen, von ihnen würde ich eine Professionalität erwarten, denn ich verlasse mich auf deren Aussagen (auch auf gerade wissenschaftlicher Basis). Bei einem Blogger würde ich das nicht machen. Bei den meisten Reisebloggern würde ich unterstellen, dass sie sich in den seltensten Fällen auch mit (wissenschaftlich fundierten) Hintergrundinfos auseinander setzen.
    Aber ich bin weder Journalist, noch Fotograf. Ich schreib einfach gern und teile meine Erfahrungen. Das als professionell zu bezeichnen, würde meinen Massstab an Professionalität doch sehr herabsetzen oder bin ich deshalb kein Reiseblogger?
    Allerdings muss man auch anmerken, der eine provokante Satz der Dame steht ziemlich alleine da. Worum es dabei genauer ging, man weiss es nicht (und ich nehme an ihr habt da eure Gründe für, das soll ja nicht ausufern :) ).
    Jetzt tipp ich hier die Zeilen runter und komme schon fast auf die Länge eines Blog-Posts für einen Kommentar und hab doch nicht viel gesagt ;)
    Wie dem auch sei – ich finde ihr macht nen tollen „Job“ hier und es macht mir immer wieder Spass hier vorbei zu schauen.
    Patrick

    • Hi Patrick
      Merci für den laaaaangen Kommentar.
      Du darfst nicht vergessen, dass sehr viele Journalisten ebenfalls bezahlte Reisen etc. bekommen…

      Ich denke, es gibt sicher einige Blogs, die sehr viel Professionalität an den Tag legen, für Artikel viel recherchieren und auch mehrere Blogger daran arbeiten. Vor allem auch englische Reiseblogs sind da sehr professionell, aber trotzdem nicht mit Zeitschriften zu vergleichen. Ist halt ein anderes Medium – Äpfel und Birnen und so…

      Liebe Grüsse,
      Simon

  5. ihr macht das genau richtig! ich möchte mir garnicht vorstellen, wer euch da kritisiert hat, und zu welcher branche der mensch gehört…hat es vielleicht etwas mit neid zu tun? neid auf die freiheit das zu tun was man möchte, anstatt das zu tun, was der chef sagt… macht bitte genau so weiter!
    bloggen ist subjektiv
    ein blog ist ein spielplatz
    bloggen soll spass machen
    liebe grüße
    gabriele

  6. … und genau weil ihr so seid, wie ihr seid und euren Blog so macht, wie ihr ihn macht, finde ich euch auch so toll! Danke.
    Nadine

  7. Hallo Ihr Zwei,

    ich denke, die Dame hat nicht erkannt, dass es ein Richtig oder Falsch gibt, wenn man einen Blog betreibt. Auch denke ich, wie ein Vorschreiber schon erwähnt hat, dass da auch gewaltig Neid dabei ist, dass Ihr vielleicht durch Eure erfrischende Art zu Schreiben vielleicht mehr Erfolg habt.

    Ich persönlich finde, dass es bei Eich deutlich rüberkommt, dass Eure Tipps und Empfehlungen auf Eure Erfahrungen beruhen und kein Muss für den Leser ist. Eben Tipps. Es kommt zwar auch rüber, dass das mittlerweile Eurer Business ist, aber der Spassfaktor ist eben auch dabei. So typisch aus einem Hobby ein Beruf gemacht.

    Ich hoffe, dass Ihr Euch nicht zu einem „sachlichen“ Reisemagazin/-blog entwickelt, denn dann wird es langweilig und es verschwimmen auch die Objektivität mit der eigenen Meinung des Journalisten. Denn Eines ist sicher, ein noch so sachlich und objektiv (und vielleicht auch langweilig) geschriebener Artikel, hat immer eine Spur der eigenen Meinung des Schreiberling.

    Eure Art ist mir definitiv lieber und mir haben auch schon einige Tipps geholfen…

    • Hi Mark

      Wie immer ist es sehr lieb, dass du bei uns vorbeischaust!
      Um ehrlich zu sein, die Bloggerin hat sehr viel mehr Erfolg, als wir :)

      Wir ringen im Übrigen mit uns, da wir selbst merken, dass unser Blog immer häufiger in Richtung „Leserschaft gewinnen“ geht, was wir eigentlich nicht wollen (aber wir möchten schon gerne gelesen werden). Artikel, welche uns am Herzen liegen, wie Reiseberichte, werden nicht so häufig gelesen wie die Packliste, welche uns gar nicht am Herzen liegt und ja überall zu finden ist.

      Wir haben gar keine Ahnung, in welche Richtung wir uns entwickeln (oder entwickeln wollen). Wir wissen nur, was wir nicht gerne wollen. Häufig wird das aber sehr gerne gelesen, wie zum Beispiel Top-Listen. Aber eben, ist ja nur ein Spielplatz, wir wechseln fast täglich unsere Meinung und haben bisher den Humor noch nicht verloren :)

      Ganz liebe Grüsse aus Bern.
      Simon

  8. Ursi Kaltenrieder

    Euer Blog ist ehrlich, vielseitig, witzig, spannend, abwechslungsreich und informativ und die schönen Bilder machen Lust aufs Reisen – cool!
    Und mit Neidern und Besserwissern ists wie mit lästigen Insekten, die wohnen leider auch auf unserem Planeten

    • Heeeeeeeeeeeeee!!!!!!! Hallo Ursi

      Ich hoffe, es geht euch fantastisch. Merci viel, viel mal für deinen lieben Kommentar. Das freut mich ganz besonders!

      Ich schicke dir und deiner Familie ganz liebi Grüess, Simon

  9. Ich finde den Kommentar etwas absurd. Jeder Blog hat eine etwas andere Handschrift. Und genau das ist es, was die Szene so vielfältig macht. Wenn ich einen Blog so unerträglich schlecht finde, dass ich ihn nicht lesen kann – ja, das gibts tatsächlich – dann lese ich ihn ganz einfach nicht. Damit hat sich die Sache dann auch erledigt. Das sollte man vielleicht auch der unbekannten Dame empfehlen.

    • Hi Oli

      Dir ist schon klar, dass ich jetzt so alle paar Monate einen Kommentar von dir erwarte?! Sonst glaube ich, dass du uns auf deine Liste mit „Blogs, die ich so schlecht finde, dass ich sie nicht lesen kann“ gesetzt hast :)

      Falls es dann soweit ist, komme ich wirklich mal nach Zürich, um das zu klären!

      Liebe Grüsse, Simon

      PS: Ich sehe das übrigens auch so. Wenn mir etwas nicht gefällt, lese ich es nicht. Irgendwie logisch – für mich.

      • Haha… ich glaube schon, dass ich häufiger als zwei Mal pro Jahr einen Kommentar hinterlasse. Hab ja auch euren Newsletter abonniert… :)

        Wenn wir schon davon reden: Vor dir hab ich schon lange nichts mehr bei mir gelesen. Hoffe doch, dass ich nun nicht bei dir in die genannte Liste gefallen bin…

  10. Super geschrieben! Und die besagte Dame hat natürlich unrecht. Mein Blog ist mein Spielplatz, wo ich ausprobieren und rumtüfteln kann. Ich kann Dinge sein lassen oder ein- und umbauen und experimentieren. Also eigentlich ist mein Blog mehr so eine Art Experimentierkasten, aber das wäre der Dame wahrscheinlich auch nicht recht. Und Spaß haben darf man sicherlich auch nicht. Ich glaube, die Dame ist frustriert… In diesem Sinne, lustiges Bloggen…Gudrun

    • Liebe Gudrun

      Merci vielmal für deinen Kommentar.
      DAS hätte ich schreiben sollen, du bringst es auf den Punkt: „Also eigentlich ist mein Blog mehr so eine Art Experimentierkasten“

      Und bitte ohne Humor :)

      Liebe Grüsse aus der Schweiz, Simon

  11. Sehr schön und sehr wahr.

    Ich habe auch Journalistik studiert und mich im Studium viel und oft mit Reisejournalismus auseinandergesetzt. Das ist schon etwas anders. Auch wenn die Damen und Herren ihre Recherchereisen auch oft bezahlt bekommen.

    Und ich bin wirklich froh, dass ich auf meinem Blog nicht journalistisch arbeiten muss. Bei meinen unzähligen Jobs gingen mir die sinnlosen Regeln nämlich immer auf die Nerven.

    • Hi Neni
      Merci vielmal für deinen Besuch und Kommentar. Wir freuen uns immer (und immer und immer) wieder.
      Keine Regeln klingt immer gut :)

      Liebe Grüsse,
      Simon

  12. Hallo Simon und Fränzi,

    Wie wahr! Ein Reiseblog ist doch eben genau ein Spielplatz.
    Auf einem Reiseblog können begeisterte Reisende über ihre Erfahrungen, Erlebnisse und Meinungen schreiben.
    Im Gegensatz zu Printmedien können wir auf unserem Blog ehrlich und authentisch sein und haben keine (weniger) Verpflichtung gegenüber einem Arbeitgeber oder Kunden.
    Wir können experimentieren und neues ausprobieren ohne dabei immer nur auf die Professionalität achten zu müssen.
    Klar haben wir auch eine gewisse Verantwortung gegenüber unseren Lesern und unter Umständen auch gegenüber einem Auftraggeber.
    Aber grundsätzlich sollte doch ein Reiseblog eine Plattform zum Austausch mit andern Interessierten sein. Für uns ist es sehr wichtig, dass wir den Hauptfokus: DAS REISEN nicht aus den Augen verlieren. Das Bloggen ist eine wunderbare Nebensache und ein Hobby, genauso wie das Reisen selbst.

    Macht einfach weiter so!

    Liebe Grüsse Marcel

    • Hallo Marcel
      Merci für deinen lieben und ausführlichen Kommentar.
      Wir sind uns einig.

      Die Balance zwischen Bloggen/damit Geld verdienen und Reisen ist leider nicht einfach. Ein Vorteil sicherlich, wenn die Einnahmequellen nicht ausschliesslich aus Bloggen bestehen. Ansonsten ist der Druck, Leser zu gewinnen und für Partner interessant zu sein, sehr gross und der Spasse eventuell schnell verloren.

      Liebe Grüsse und ganz viel Spass bei eurer vorübergehenden Tour durch die Schweiz,
      Simon

  13. Eunderbar auf den Punkt gebracht! Ich sehe das in der Tat nämlich ganz ähnlich. Die Ansprüche und Intentionen mögen hoch und noch so gut sein, wenn wir ehrlich sind, schreiben wir doch zunächst einmal ganz schnöde für uns selbst. Wir erzählen *unsere* Geschichten – vor allem erst einmal für uns selbt. Sicher mag man das über kurz oder lang professionalisieren, aber … muss man das auch? Eben. Deshalb ist ein Reiseblog m.E. eben GERADE ein Spielplatz. Und in diesem Sinne kann man doch eigentlich nur darauf bestehen: Genau. So. Weitermachen!

    • Hi Jens
      Vielen Dank für deinen Besuch und Kommentar.
      Zumindest bei uns ist es nicht professionell. Wenn das einer anders von sich selbst behauptet oder auch andere Ansprüche an sich selbst hat, kann ich das gut verstehen und das ist natürlich ebenso ok.
      Aber da sind wir uns ja sicher einig :)

      Ganz liebe Grüsse aus dem Schnee – Simon

  14. Hi,
    das ist ja mal heftig! Was sage ich immer, wenn die ersten „Hater-Kommentare“ kommen, ist das ein Zeichen von Erfolg. Mein Blog ist meine Spielwiese, mein Bereich wo ich mich austesten kann, wie ich will. Herrlich. Im Job kann ich das nicht, Uni ist auch nur auswendig lernen und rechnen. Bloggen ist meine Leidenschaft. Ich habe hohe Ansprüche an meine Beiträge, daher schreibe ich lieber wenige, aber dafür gute und lange Reiseberichte. Eigentlich wollte ich immer „richtige Journalistin“ werden, aber nach der Arbeit in 2 versch. Redaktionen und stehts dem inhaltl. Diktat über mich schwebend, blogge ich lieber, wie mir der Schnabel gewachsen ist. :) Es ist mir wichtig meine eigene Meinung schreiben zu können und nicht die des Redakteurs. Und jetzt finde ich es ganz spannend mitzuerleben, wie sich der „Wandel“ weg vom klass. Journalismus hin zum Blog bewegt.
    Macht weiter so mit eurem Blog!
    LG Myriam

    • Hi Myriam

      Vielen, vielen Dank für den langen, persönlichen und spannenden Kommentar!
      Sowas lese ich natürlich gerne (vor allem, wenn ich 100% mit dir einig bin ;)
      Liebe Grüsse,
      Simon

  15. Pinkback: Globetrotter-Info | Reisewörtliches von Profis (9)

  16. Pinkback: Reisewörtliches von Profis (9) | Globetrotter-Info

  17. Oaaaaaar, ich bin so bei euch! Ich finde die Menschen so furchtbar, die (anscheinend) mit sich oder ihrem Leben unglücklich sind und ihre Energie a) dafür nutzen, anderen zu erzählen, wie sie es machen sollen oder b) andere niedermachen. Konzentriert euch doch bitte alle auf euch selbst, Qualität zahlt sich am Ende aus, jeder lebt nach seiner Auffasung und nein, du wertest dich selbst nicht auf, in dem du andere abwertest.

    Macht bitte so weiter, wie ihr es für richtig haltet, ich finde das super. Und eure Leser ja scheinbar auch :)

    • Ciao Maria

      Vielen Dank für deinen Kommentar, hat mich sehr gefreut.
      Ich habe dem nichts hinzuzufügen : )
      Liebe Grüsse, Simon

  18. Auf jeden Fall ist ein Blog kein Ponyhof! Ha, ha! Macht einfach weiter so!

  19. Hallo Simon,
    da bin ich absolut deiner Meinung. Schade, dass sowas aus den „eigenen Reihen“ kommt.
    Weiterhin viel Spaß und erfolg mit dem Blog. Bleib so wie du bist.
    Liebe Grüße
    Christina

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