Reiseplanung

Studieren in den USA: 6 Wege zum Studium in Amerika.

Studieren in den USA - Tipps zum Studium in Amerika

Studieren in den USA ist dein Traum aber du weisst nicht wie du ihn verwirklichen sollst? Das ist ganz einfach, denn Hochschulen in Amerika wollen immer mehr internationale Studenten. Dieser Trend bringt dich deinem Traum vom Studieren in den USA bereits einen grossen Schritt näher.

Wie oft im Leben: Alle Wege führen nach Rom. Es gibt mehr als eine Möglichkeit.

Unter den besten 6 Wegen zum Studium in Amerika wirst du sicherlich einen für dich finden. Schauen wir uns die Wege sowie ihre Vor– und Nachteile an.

Ein Leserbeitrag von Dominic: „Ich schreibe auf the collegeblog.ch für alle, die in den USA studieren wollen. Sie finden dort Tipps & Informationen, sowie meine persönlichen Erfahrungen an der McKendree University in Illinois, USA.“ (Facebook | Xing).

Der direkte, einsame und steinige Weg zum Studium in den USA.

Studieren in den USA und gleichzeitig alles organisieren: Der schwerste Weg. Es wird dich viel Arbeit und noch mehr Nerven kosten.

Vorteile

  • Freie Wahl der Universität: Machst du alles alleine, kannst du deine Universität selbst auswählen. Ein grosser Vorteil, wenn du die Universität deiner Träume gefunden hast.
  • Tiefere Kosten: Deine Kosten sind tiefer, da du keine Agentur bezahlen musst.
  • Eigenständige Planung: Die Planung darfst du eigenständig vornehmen. Du musst dich an keine Termine halten und kannst selbstständig vorgehen.

Nachteile

  • Zeitaufwand: Du übernimmst vom ersten Kontakt bis zur Anreise alles selbst.
  • Braucht Erfahrung: Um alles selbst zu organisieren brauchst du Erfahrung und einiges an Wissen. Nimm dir meinen Blog als Hilfe, dann ist alles halb so schwer.

Das könnte dich interessieren:
Camper, Zug, Cabrio: Madlaina und Martin auf Entdeckungstour durch die USA. [Interview]
Pacific Coast Highway, ein Muss auf deiner USA-Reise

Die Agentur: Der einfache und teure Weg zum Studium in Amerika.

Dein Studium über eine Agentur (zum Beispiel College-Contact, dort kannst du zwischen 77 Partneruniversitäten zum studieren in den USA wählen) zu organisieren ist der einfachste Weg, dabei wird die Arbeit für dich erledigt. Du kannst währenddessen bequem zu Hause sitzen und deine Koffer packen. Diese Bequemlichkeit hat seinen Preis.

Vorteile

  • Zeitersparnis: Mit einer Agentur entfällt die mühsame Arbeit, wie zum Beispiel die Bewerbung. Diese und andere Formalitäten werden von der Agentur übernommen.
  • Umfassende Beratung: Die Beratung ist umfassend und all deine Fragen werden beantwortet.

Nachteile

  • Kleine Auswahl an Universitäten: Die Auswahl an Universitäten zum studieren in den USA ist bei einer Agentur beschränkt. Du kannst zwischen wenigen Hochschulen auswählen und deine Traum-Uni ist eventuell nicht dabei.
  • Kostspielig: Für alle Arbeiten, welche dir die Agentur abnimmt, bezahlst du einen stolzen Preis.

Auslandssemester: Der beliebteste Weg.

Der beliebteste aller Wege zum studieren in Amerika! Du studierst Zuhause und sammelst Erfahrungen im Ausland für ein Semester.

Vorteile

  • Kostengünstig: Ein Auslandssemester ist sehr kostengünstig. Meistens werden die Kosten von deiner Universität übernommen oder du erhältst grosse Vergünstigungen für das Studieren in den USA sowie Stipendien.
  • Unkompliziert: Dieser Weg ist unkompliziert, da du Bewerbungen gleich über deine Universität machst. Sie sind leichter, du sparst Zeit und wirst schneller an der amerikanischen Universität angenommen.

Nachteil

  • Zeitlich begrenzt: Der einzige Nachteil bei einem Auslandssemester ist die zeitliche Begrenzung. Nach spätestens sechs Monaten geht es zurück nach Hause. Du musst die USA bereits wieder verlassen, obwohl du dich gerade erst in Amerika eingelebt hast.

Sport: Der längste Weg.

Über deine Sportart an ein Studium in den USA zu kommen ist der längste Weg. Denn vor deinem Studium in Amerika musst du ein Jahr in den USA deine Sportart ausüben, damit du ein Universitäts-Team findest.

Vorteile

  • Verbessern der Sprachkenntnisse: Vor deinem Studium in den USA kannst du dein Englisch auf Vordermann bringen. Somit bist du zumindest sprachlich bereit für ein Studium in Amerika.
  • Gewöhnung ans Leben in Übersee: Ebenfalls gewöhnst du dich an das Leben in Amerika und du lernst die Kultur genauer kennen.
  • Sportstipendium: Zugleich kannst du dir berechtigte Hoffnungen auf ein Sportstipendium machen. Dadurch wirst du viel Geld für dein Studium sparen. Wie ein Sportstipendium genau funktioniert, erfährst du im Beitrag „Sportstipendium USA“ auf meinem Blog.

Nachteile

  • Langwierig: Dieser weg ist langwierig – anstatt mit deinem Studium zu beginnen, musst du erst ein Jahr deine Sportart in den USA ausüben. Nur so kannst du die Trainer der Sportteams überzeugen.
  • Teuer: Ein Jahr in den USA ist teuer. Du kannst mit deinem Visum nicht arbeiten und es wird schwer, Geld zu verdienen. Gleichzeitig musst du für deinen Lebensunterhalt aufkommen. Die gute Nachricht: Mit dem Sportstipendium holst du den Beitrag wieder rein.
  • Auswahl an Universitäten für ein Studium in den USA ist begrenzt: Du kannst nur die Schulen auswählen, welche deine Sportarten anbieten. Ausserdem willst du ein Sportstipendium und Universitäten, welche dir keines Anbieten, fallen aus der Entscheidung.

Community College: Der günstigste Weg für ein Studium in den USA

Studieren in den USA muss nicht teuer sein. Falls du den Weg über ein Community College wählst, kannst du einiges an Geld einsparen.

Vorteile

  • Günstig: Community Colleges sind günstig. Die Studiengebühren liegen bei etwa 4 000 $ pro Jahr. Im Vergleich: Studiengebühren an einer Universität betragen im Durchschnitt 27 000 $ pro Schuljahr.
  • Gute Vorbereitung auf Bachelorstudium: An einem Community College wirst du perfekt für den Bachelor vorbereitet, indem du dir in den zwei Jahren das nötige Grundwissen aneignest.
  • Braucht keine Voraussetzungen: Ein Studium am Community College braucht keine Voraussetzungen, ein Hauptschulabschluss genügt.

Nachteile

  • Abschluss nicht anerkannt: Den Abschluss, welchen du durch ein Studium am Community College erwirbst, ist bei uns nicht anerkannt. Aber nach deinen zwei Jahren kannst du dein Studium weiterführen, und in weiteren zwei Jahren deinen Bachelor erlangen.
  • Wechsel der Hochschule nach 2 Jahren: Für den Bachelor musst du deine Hochschule wechseln. Damit fallen höhere Studiengebühren an und du musst umziehen. Alle Informationen zum Studium in den USA, sowie zu den verschiedenen Abschlüssen, findest du in meinem Beitrag „Studieren in den USA“.

Masterstudium: Der Weg für Meister.

Kommen wir zum letzten Weg für das Studieren in den USA. Anstatt deinen Bachelor in den USA abzuschliessen, kannst du deinen Master in Amerika machen. Hierzu hat die NZZ einen passenden Artikel veröffentlicht.

Vorteile

  • Stipendium: Für ein Masterstudium in den USA werden oft Stipendien vergeben. Diese können die kompletten Ausgaben decken.
  • Angesehen im Lebenslauf: Ein Masterstudium an einer US-Elite-Universität macht sich ganz gut in deinem Lebenslauf.

Nachteile

  • Bachelorabschluss als Voraussetzung: Dieser Weg ist nur eine Option, falls du nach deinem Bachelor weiter studieren möchtest.

Fazit zum studieren in den USA

Egal für welchen Weg du dich entscheidest, alle sind mit Aufwand verbunden. Einige mehr, Andere weniger, schlussendlich führen alle ans Ziel. Wähle den Weg, welcher am besten zu dir passt. So sind deine Chancen, erfolgreich in den USA zu studieren, am höchsten.

Du willst Gastautor werden? Zögere nicht – hier entlang!

3 Kommentare

  1. Was für ein wunderbarer Artikel, sehr ausführlich und informativ. Ich lebe in den USA seit vielen Jahren und kann jedem und jeder nur empfehlen, eine Zeit hier zu verbringen, von wegen Hozizont erweitern und so. Danke und ganz hzerliche Grüsse!

    • Hallo Cecilia

      Vielen Dank für die netten Worte!
      Ich kann dir nur zustimmen. In meinem ersten Jahr in Amerika durfte ich unglaubliche Erfahrungen machen.

      Ich freue mich bereits auf mehr :)

      Liebe Grüsse
      Dominic

  2. Wer hat 11 min Zeit? Ich suche noch dringend Studenten, die an meiner Umfrage zum Thema Klimawandel für meine Masterarbeit teilnehmen. Vielen lieben Dank, Julia

    https://ww2.unipark.de/uc/Klimawandel_Umfrage_2017/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.