Persönlich

Simon Zryd, in 193 Ländern Ausländer.

Simon Zryd - Reiseblogger - Porträt - um die Weltreise zum Thema Ausländer und Flüchtlinge

Es wird Zeit, sich zu äussern. Es wird Zeit, öffentlich zu seiner Meinung zu stehen. Es wir Zeit, dass wir aufstehen und uns für Gerechtigkeit einsetzen.

Ich bin in 193 Ländern dieser Welt Ausländer. Einige davon durfte ich besuchen und wurde überall mit offenen Armen empfangen. Und glaubt mir, liebe Schweizerinnen und Schweizer, in keinem hatten die Bewohner mehr Wohlstand, als bei uns. In keinem. In manchen liess mich das Gefühl nicht los, dass Einwohner glücklicher sind, zufriedener, weniger von Eifersucht, Ehrgeiz, Zielstreben und Erfolgsdurst geplagt. In manchen schienen die Leute besser zu wissen, was wirklich Glücklich macht, worauf es im Leben wirklich ankommt und dass Gesundheit und Liebe die einzigen wirklichen Besitztümer sind. Aber nirgends haben die Menschen mehr zum Leben und bessere Voraussetzungen, als bei uns. Glaubt mir, uns fehlt es nicht an Platz, um Leute aufzunehmen, wir verfügen über die Mittel, die Möglichkeiten, die Religion und vor allem das (geschichtliche) Wissen, dass es nicht zu verantworten ist, Menschen sterben zu lassen.

Denken wir endlich auch an Andere.

Wir können unsere Augen nicht mehr verschliessen. So sehr wir es versuchen, das Wissen um die Armut, die Angst, die Verzweiflung und die Hoffnung der Flüchtlinge ist zu gross. Wir versuchen es immer wieder klein zu reden, Flüchtlinge als „das sind doch keine richtigen Flüchtlinge“ zu bezeichnen, aber wir wissen es besser. Die Welt ist zu klein geworden und sie wird noch kleiner. Es gibt nicht mehr nur uns Schweizer auf der Weltkarte. Wir wollen Andere nicht sehen, wir wollen nichts mit dem Ausland zu tun haben, wir wollen für uns schauen, das ist selbstverständlich. Aber es ist nicht in Ordnung.

Stehen wir in dieser Not für das Schwächste Glied in der Kette ein.

Wir leben alle auf derselben Erde, wir bewohnen den gleichen Planeten und wir können uns nicht mehr verstecken. Halten wir zusammen. Helfen wir. Jeder Tag, an dem Menschen sterben, die den Weg zu uns nicht schaffen, weil wir ihn erschweren, haben wir das zu verantworten!

Ist unser Wohlstand wichtiger als Menschenleben? Könntest du den Kindern an der Grenze in die Augen schauen und sie zurück in den Krieg schicken, weil es uns hier zu schlecht geht? Kannst du es verantworten und anschliessend in den Spiegel schauen?

Die Welt retten geht nicht, aber wir können es versuchen und retten damit zumindest die Welt Einzelner.

Teilen heisst auch verzichten

So schlimm der Gedanke für uns Schweizer ist, Teilen heisst auch verzichten. Du kannst einen Kuchen nicht mit einer Person teilen und annehmen, anschliessend trotzdem mehr als einen halben Kuchen zu essen.

Wenn wir Flüchtlinge aufnehmen, sie integrieren, sie finanziell unterstützen, sie ausbilden, ihnen eine Chance bieten, werden wir einen (für die Allermeisten nicht spürbaren) Teil unseres Reichtums abgeben. Die Bewohnerdichte wird zunehmen, mehr Menschen heisst auch, die Zahl der Verbrechen wird ansteigen (Arschlöcher gibt es in jeder Kultur und man müsste annehmen, dass es für uns Schweizer einfacher ist, sich an Gesetze zu halten, als für über Generationen vom Krieg geplagte Flüchtlinge), die Arbeitslosenquote der Ausländer wird steigen kein Wunder, wir lassen sie nicht arbeiten , es besteht gar die Chance, dass die Schweizer Wirtschaft eine Beule davon trägt. Ja, es kann zu Einbussen kommen, aber genau das heisst Teilen.

Geniessen wir die Vorteile: wir öffnen uns die Welt. Schweizer erhalten die Chance, neue Kulturen kennen zu lernen, neue Lebensweisen, neue Denkansätze, neue Menschen. Eine neue Welt. Wer diese Chance packt, dem wird sich der Horizont öffnen.

Heissen wir Flüchtlinge erst willkommen, sobald wir jedes einzelne private und öffentliche Problem in der Schweiz gelöst haben, wird dies niemals geschehen. Niemals! Und selbst dann wird vermutlich die Angst um unseren Wohlstand grösser sein, als das Mitgefühlt mit den Hilflosen.

Unternehmen wir jetzt etwas. Heute. Es wird Zeit, die Chance zu packen. Seien wir ein Vorbild für folgende Generationen und andere Länder. Empfangen wir Flüchtlinge mit offenen Armen, ohne Vorurteile und ohne Furcht.

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Was kannst du tun?

Ich gehe davon aus, dass du als Leser von um die Weltreise einen Teil der Welt gesehen hast oder dich zumindest stark für fremde Kulturen interessierst. Du weisst, wie es uns geht, du weisst um die bescheidene Lebensart in vielen anderen Ländern. Du weisst, was Armut bedeutet und ich hoffe du weisst, was Nächstenliebe heisst. Du hast gesehen, dass überall auf der Welt Menschen leben. Nur Menschen. Einfache Menschen. Sie sind Schwarz, Weiss, Rot, Gelb, Klein, Dick, Dünn oder sehen sonst nicht genau gleich aus wie wir, aber es sind alles Menschen, genau wie du und ich. Alle bewohnen unseren Planeten und alle verdienen gleiches Recht wie wir. Wir können es nicht genug wiederholen, alle sind genau gleich.

Jeder wünscht für sich und seine Familien ein schönes Leben. Alle wollen Sicherheit und Gesundheit. Und alle haben die gleiche Chance verdient!

Sorgen wir mindestens dafür, dass wir ihnen diese Chance nicht wegnehmen. Sprich dazu mit deinen Freunden, Bekannten und Familie, äussere dich wieder am Arbeitsplatz, wenn Ausländer zum Thema werden (oder schreibe einen Blog-Artikel). Nutze deine Kanäle! Es geht nicht darum, zu belehren oder zu bekehren. Es reicht, wenn wir zusammenstehen, und uns nicht mehr verstecken. Es geht darum zu zeigen, dass wir viele sind, die wir Flüchtlinge gerne aufnehmen, dass wir viele sind, die begriffen haben, dass wir nicht alleine auf der Welt sind, dass wir dankbar sind, in dieser glücklichen Umgebung geboren zu sein und dass dieses Glück jeder verdient. Erzähle deinem Umfeld, dass sie sich nicht vor Ausländern zu fürchten brauchen.

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Es geht darum aufzuklären und zu deiner Meinung zu stehen. Den von Wahlplakaten und Zeitungsartikeln Eingeschüchterten, von Klischees Überzeugten, von jahrelanger geschürter Angst überwältigten Menschen zu erklären, dass es der Schweiz gut geht und dass wir für die Armen im Land einstehen können und gleichzeitig Flüchtlingen nicht die Chance auf ein besseres Leben verweigern müssen.

Steh wieder ein für deine Meinung, in Kommentaren, auf Facebook, an der Urne, im Leben.

Äussere dich, wann immer du kannst, überall!

39 Kommentare

  1. Nadine Hudson

    Danke, danke, danke, danke, danke Simon. Wir stehen zusammen und lieben die Menschen. Die Welt. Das kommt gut. Danke, danke, danke für deine Güte, deine Worte, deinen Mut und deinen Einsatz.

    • Liebe Nadine

      Auch hier noch vielen lieben Dank für den herzlichen Kommentar, das freut mich richtig!

      Liebe Grüsse,
      Simon

  2. Wow! Das ist so toll geschrieben, so toll ausgedrückt, und überhaupt…super Beitrag, danke Dir! Gudrun

    • Liebe Gudrun

      Vielen, vielen Dank für das Lesen und dass du dir Zeit für den Kommentar genommen hast. Das mach richtig viel Spass : )

      Liebe Grüsse,
      Simon

  3. So ist es. Toller Beitrag.

  4. Hallo Simon,
    klasse geschrieben und auf den Punkt gebracht!
    Es braucht auch nicht auf die Schweiz begrenzt werden.
    Diesen Text können wir ebenso gut auch auf Deutschland übertragen.

    Viele Grüße
    Uwe

    • Hallo Uwe

      Vielen Dank für deinen Besuch und den Kommentar.
      Was ich so lese, scheint das zuzutreffen… ich wollte das nicht übertragen, ich denke vorher kehren wir vor unserer eigenen Haustüre, bevor wir Schweizer Deutschland etwas vorwerfen ; )

      Nochmals lieben Dank fürs Lesen und Kommentieren.

      Liebe Grüsse,
      Simon

  5. Ich kann mich nur anschließen:
    Toller Text! Vielen Dank!!!
    LG Wibke

    • Hallo Wibke

      Auch dir, vielen Dank fürs Lesen, Kommentieren und natürlich das Kompliment : )
      Liebe Grüsse,
      Simon

  6. Danke, da ist schon was dran. Aber in ziemlich all den 193 Ländern wärst du nicht so willkommen, wenn du da bleiben möchtest. Du bist als zahlender Gast überall herzlich willkommen, als Flüchtling hättest du das nicht so erlebt…

    • Hallo Dan

      Vielen Dank fürs Lesen und deinen Kommentar.
      Da hast du bestimmt recht, ich kann dein Argument gut nachvollziehen. Ganz genau so ist es hier, reiche Touristen sind herzlich willkommen.

      Aber natürlich nehmen wir hier auch viele Flüchtlinge grosszügig auf, das wäre in vielen anderen Ländern anders. Aber findest du das denn gut, ist es in anderen Ländern anders? Fändest du es gut, wenn wir flüchten müssten und sie uns nicht aufnehmen würden? Wäre es besser, wir nehmen andere nicht auf, weil sie uns auch nicht aufnehmen würden?

      Zudem glaube ich fest, dass wir es durch unsere Bildung besser wissen müssen. Ebenso denke ich, wir sind verpflichtet, etwas zu unternehmen, haben wir schon nur rein geografisch viel mehr Glück als andere.

      Liebe Grüsse,
      Simon

  7. Toller Beitrag!
    Du hast die richtigen Worte gefunden zu einem Thema das, wie du sagst, gerne gut geredet wird…
    Danke
    Gruss Silvan

    • Hallo Silvan

      Vielen Dank für deinen Kommentar und das Kompliment.
      Habe gesehen, du bist mit deiner Seite erfolgreich gestartete: http://www.glutenfreiewelt.ch

      Sieht wirklich sehr professionell aus. Wünsche dir ganz viel Erfolg.

      Liebe Grüsse,
      Simon

  8. Danke, lieber Simon, für diesen tollen, bewegenden Artikel!
    Lieber Gruss,
    Ellen

    • Liebe Ellen

      Vielen, vielen Dank für das nette Kompliment!!! Ich freue mich.

      Liebe Grüsse nach Norddeutschland ??
      Simon

  9. Groß. Ganz ganz groß.

    • Liebe Caroline

      Manchmal braucht es nur wenige Worte, um mir eine grosse Freude zu machen – ich danke dir ganz herzlich dafür : )

      Liebe Grüsse,
      Simon

  10. Hallo Simon

    Das ist der beste Artikel, den ich je im Internet gelesen habe!
    (Und die Idee, ihn zu schreiben, möchte das noch fast übertreffen!). Werde ihn auf meiner Seite verlinken.

    Ich wünschte, ich wäre auch darauf gekommen, etwas bei mir zu veröffentlichen, weil mal etwas zu unternehmen/kund zu tun geht mir schon länger durch den Kopf.

    Ich weiss, dass Du vor der schweizerischen Haustüre kehren willst, als Deutscher kann ich ergänzen und wäre ich (wie Uwe) froh, wenn man auch vor der deutschen Haustüre mal ordentlich kehren würde.

    Gruss aus Fribourg
    Florian

    • Florian – was für ein Kompliment!
      Ich danke dir ganz herzlich dafür. Du darfst den Artikel und Idee problemlos übernehmen, kopieren, verbreiten, auch ohne Link ; ) Das Thema liegt mir sehr am Herzen und daher bin ich froh, wenn sich das „Gespräch“ verbreitet.

      Liebe Grüsse aus Bern,
      Simon

  11. Hallo Simon,

    toller Beitrag mit einer fantastischen (und richtigen) Idee.

    Viele Grüße,
    David

  12. Danke für diesen Beitrag. Du sprichst mir aus der Seele. Wenn man andere Länder gesehen hat, sollte man wissen, wie andere Menschen leben. Das sie meist weniger haben als wir und dann sprichst du mit ihnen und merkst, dass sie glücklich sind mit dem was sie haben. Sie möchten wenig ändern. Davon sollten wir uns definitiv eine Scheibe abschneiden. Weniger meckern, weniger schlechte Laune und weniger Streit. Wir haben es verdammt gut! Und warum wir das Recht haben sollten Menschen zu sagen, sie dürfen hier nicht bleiben verstehe ich auch nicht. Wer hat das Recht zu bestimmen, ob dieser Flüchtling es nötiger hat als der andere?!

    • Hallo Stef

      Vielen Dank für den spannenden Kommentar.
      Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Es ist für mich immer wieder völlig unverständlich, dass manche gar nicht das Ziel haben, weniger zu meckern, mehr Friede und bessere Laune zu haben. Einige suchen Streit, wollen schlechte Laune und mögen es schlicht, überall zu meckern. Da helfen alle Argumente nichts.

      Herzliche Grüsse,
      Simon

  13. Wahnsinnig toll beschrieben.
    Vor allem auch die „provokative“ Überschrift. :)

  14. Hallo Simon!

    Tolle Gedanken, super formuliert, erstklassig niedergeschrieben!

    Viele Grüße

    Thomas

  15. Ich denke es ist sehr wohl wichtig zwischen „echten“ Flüchtlingen (bedroht an Leib & Leben) und „Wirtschaftsflüchtlingen“ zu unterscheiden. Letzere kommen (verständlicherweise!) um ein besseres Leben zu führen. Erstere um überhaupt zu überleben.

    Wie du richtig geschrieben hast, haben wir Schweizer einfach ein unglaubliches Glück in diesem Land zu leben. Da es (fast) keinen besseren Ort gibt, wirtschaftlich gesehen, müssten ja eigentlich alle in die Schweiz wollen (Wirtschaftsflüchtlinge). Hier kommen wir aber zum entscheidenden Punkt: Es ist schlicht und einfach unmöglich, alle Wirtschaftsflüchtlinge in der Schweiz unterzubringen. Aus Erfahrung eigener Reisen weiss ich, dass es sehr viele Leute gibt, die sofort in die Schweiz gehen würden, wenn Sie die Möglichkeit dazu hätten.

    Was sollten wir jetzt tun? Wenn wir einzelne Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen (nämlich die, die es bis in die Schweiz schaffen) ermöglichen wir diesen, ein besseres Leben zu führen. Wir verändern die Welt dieser „ausgewählten“ Gruppe von Wirtschaftsflüchtlingen. Das ist an sich grossartig und tönt gut. Doch was ist mit den Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen, die es nicht bis in die Schweiz schaffen? Denen helfen wir nicht? Nur weil sie geografisch mehr Pech hatten als andere? Nur weil es ihnen wirtschaftlich schlechter geht und sie keinen Schlepper bezahlen können? Genau hier ist der springende Punkt: Wir können nicht allen Wirtschaftsflüchtlingen helfen. Wenn wir nur einer auserwählten Gruppe helfen, machen wir diese Welt noch einmal ein bisschen ungerechter.

    Deshalb ist es wichtig, sich auf „echte“ Flüchtlinge, Menschen die Schutz benötigen, da sie an Leib und Leben bedroht sind, zu konzentrieren. Hier sehe ich unsere Verantwortung.

    Noch ein letzter Gedanke zu Wirtschaftsflüchtlingen: Mit der Aufnahme ebendieser verhindern wir, dass sich in ihrem Herkunftsland etwas bewirkt. Der Effekt ist der gleiche, den ich in Rumänien, geschildert von einem einheimischen IT-Experten, erkannt habe: Es geht einem Land nicht gut –> die gut ausgebildeten Leute wandern aus –> die Entwicklung des Landes stagniert, da diese Leute fehlen –> Einwanderer aus ärmeren Ländern ziehen ins Land –> Lohnniveau sinkt –> Kaufkraft sinkt –> wirtschaftliche Entwicklung verschlechtert sich. Dies ist eine stark vereinfachte Kette der Entwicklungen, die starke Migrationsströme nach sich zieht.

  16. Hallo Simon
    Vielen Dank für deinen spannenden Kommentar.
    Auch wenn ich anderer Meinung bin, kann ich deine Argumente sehr gut nachvollziehen und sie sind sicher nicht falsch. So macht das auch Sinn, über das Thema du diskutieren – ich danke dir dafür.

    Der Unterschied in unserer Meinung liegt vermutlich in der Definition von Wirtschaftsflüchtling. Hier gilt es zu unterscheiden, ob Flüchtlinge zu uns kommen, die ein noch besseres Leben wollen, oder Flüchtlinge, die aus wirtschaftlichen Gründen um ihr Leben fürchten. Bei Flüchtlingen, die um ihr Leben fürchten sind wir uns ja einig. Ist ein Flüchtling Ingeneur in Indien, wird er es aber nicht leicht haben, in der Schweiz als Asylant aufgenommen zu werden. Viel eher wird er hier aufgenommen, weil er in der Wirtschaft gebraucht werden kann – diese „Flüchtlinge“ sind ja wiederum von allen Seiten herzlich willkommen.

    Die aktuelle Gegenwehr gegen neu ankommende Flüchtlinge richtet sich zudem in erster Linie gegen Flüchtlinge aus Kriegs- und Kriesengebieten, wie Eritrea. In dem Fall geht es um Leben oder Tod. Täglich und jede Sekunde zählt. Daher sollten wir aktuell Handeln und auf die Situation reagieren (was wir zum allergrössten Teil auch machen).

    Nochmals herzlichen Dank für deine Worte und liebe Grüsse, Simon

  17. Guten Tag, Simon,
    es ist ein zum Nachdenken anregender Beitrag und wicht für alle, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Verlassen wir unser Land, d. h. überschreiten wir die Grenze, werden wir zu Ausländern, unabhängig von der Dauer des Aufenthaltes dort. Damit sollte einhergehen, dass man die dortigen Lebensgewohnheiten akzeptiert, achtet und sein Verhalten danach einrichtet. Hier liegen eigentlich die größten Konfliktansätze auch in der derzeitigen Flüchtlingsproblematik.
    Andererseits sollte man auch die verurteilen, die die Ursache für die die Flüchtlingsströme aus Kriegsgebieten setzen und auch noch daran verdienen: Die Rüstungskonzerne, Schlepperbanden, korrupte skrupellose Politiker in vielen der Krisenländer und auch deren „Beschützerländer“. Es sollte uns klar sein, dass man – außer bei den Wirtschaftsflüchtlingen, wo eigentlich mehr der Begriff „Auswanderungswillige“ zutrifft, nicht freiwillig solche Strapazen wie die Syrier z. B. auf sich nimmt, sondern es sind in meinen Augen Vertriebene, wie nach 1945, als die Menschen durch Europa auf der Suche nach einer neuen Heimat zogen. Deshalb war es wichtig die Problematik aus Deiner Sich so darzustellen und die Meinungen zeigen, Du hast Dein Ziel erreicht, man beschäftigt sich unter verschiedenen Gesichtspunkten mit dem Thema. Ich wünsche eine gute Zeit Gerd

    • Hallo Gerd

      Vielen Dank für deinen spannenden Kommentar. Das freut mich, wenn er zum Nachdenken anregt.

      Herzliche Grüsse,
      Simon

  18. Hallo, sorry, habe Fehler in meiner Homepage-Bezeichnung oben entdeckt und hier geändert. Noch viele schöne Reisen – wir sind Fuerteventura- fans und machen im Winter Langzeiturlaub. ist für das „ältere Semester“ eine gute Sache dem kalten Winter zu entfliehen. Beste Grüße Gerd

  19. Hallo Simon

    Sodele, mit reichlich Verspätung hab ich jetzt endlich den Faden aufgenommen, etwas zum Thema geschrieben und vor allem auf diesen wunderbaren Artikel von Dir verlinkt.

    Grüssle aus Fribourg
    Florian

  20. Hallo Simon,
    vielen Dank für den tollen Beitrag. Du schreibst mir aus dem Herzen!
    LG, Sabine

    • Ciao Sabine

      Ich danke dir für deinen Kommentar. Er ist kurz, aber sagt mir alles, was du denkst. Ich freue mich!

      Liebe Grüsse,
      Simon

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