Reisefotografie

Schnee fotografieren: Fototipp 21 bringt dir die besten Ergebnisse.

schnee fotografieren adelboden fototipp um die Weltreise mit dem Strubel

Es ist früh am Morgen, eisig, du befindest dich in den Bergen, in der Nacht hat es geschneit und die Landschaft um dich ist mit einer weissen Decke überzogen.

Du schaust dich um, die Sonne steigt flach über die Gipfeln und schiebt lange Schatten im Schnee vor sich her. Sie lässt die weisse Decke funkeln, als wäre sie mit Tausend Diamanten überzogen.
Die folgenden Tipps helfen dir, den Moment festzuhalten und mit deiner Kamera eine Erinnerung für die Ewigkeit zu schaffen. Egal ob mit Spiegelreflexkamera oder iPhone.

Richtig belichten im Schnee

Lässt du deine Kamera die Belichtung automatisch regeln, wird dein Bild zu dunken und der Schnee Grau, anstelle blendend weiss. Wieso?

Deine Kamera sieht auf dem Bild vorwiegend Schnee, also weiss und hell. Sie versucht das auszugleichen, indem sie das Bild abdunkelt. Im Schnee willst du allerdings einiges blendend hell und weiss. Daher musst du manuell eingreifen und heller belichten:

  • Deine Kamera hat einen „Schnee-Modus“? Einschalten.
  • Kannst du die Belichtung manuell einstellen, belichte über. Entweder komplett manuell oder mit der Belichtungskompensation.
  • Mit der Spotmessung, kannst du auf deinem Subjekt die Belichtung messen lassen (zum Beispiel auf einem Gesicht). Ein wenig Übung ist nicht verkehrt.
  • Nimm mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung auf, damit du später deine Auswahl treffen kannst.
  • Mit dem iPhone überbelichten? So gehts (ab iOS 8): Tippe einmal auf den Bildschirm, dann kannst du mit dem Finger nach oben fahren, um so heller zu belichten.
  • Dein Histogram sollte den „Berg“ etwas rechts aufweisen.

Richtig fokussieren im Schnee

Die meisten Kameras lieben helles Licht, um rasch und präzise scharf zu stellen. Sie bevorzugen ebenso harte Kontraste. Da diese auf einem Schneefeld kaum vorhanden sind, kann es Probleme geben. Um diese zu umgehen, stelle entweder bei an kontrastreichen Punkten scharf, wie einem Ast im Schnee, oder fokussiere manuell.

Halte Ausschau nach Kontrasten

Kontraste sind ein interessantes Stilmittel in der Fotografie, um spannende Ergebnisse erziehlen zu können (dazu gibt es bald einen separaten Fototipp): Gross und Klein, Alt und Jung, Dick und Dünn, Rot und Blau, Schwarz und Weiss.

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Im Schnee sind Kontraste gleich mehrfach leicht zu finden. Einerseits durch die langen Schatten, welche die Sonne wirft und damit eine Scharfe Kante von Schwarz und Weiss in den Schnee zeichnet, andererseits kannst du mit etwas Farbe vor dem weissen Hintergrund fast mit allem einen auffälligen Kontrast hinbekommen.

Ebenfalls ist der Schnee eisig kalt und du erhältst zusätzlich überraschende Kontraste, in dem du das mit warm kombinierst. Zum Beispiel in Badehose im Schnee.

Bonustipp

Hast du gewusst, dass Akkus in der Kälte eine kürzere Laufzeit aufweisen? Hältst du deinen Akku oder Smartphone in der Innentasche, hält der Akku folglich länger. Oder: Ist der Akku leer, kannst du ihn eventuell in deinen Händen oder in einer Berghütte wärmen, und damit noch ein paar Fotos rauskitzeln.

Kennst du schon unsere restlichen Fototipps für bessere Reisefotos?

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