Weltreise-Aktuell

Globetrotter lockt zum Fernwehfestival und Lüthi nach Nordkorea

Wer schnell ist, kann das Fernwehfestival noch dieses Jahr besuchen. Geladen wird nach Bern am 18./19. Oktober, gelockt mit spannenden Vorträgen und viel Werbung.

Wir liessen uns nicht zweimal bitten und haben für dich den Vortrag von André Lüthi, CEO von Globetrotter, im Kursaal besucht.

Kostenlos und vieles umsonst

Die meisten der Vorträge sind kostenlos, wie zum Beispiel über Zentralasien, Madagaskar oder Patagonien.

Leider waren die Vorträge bereits 30 Minuten vorher voll und nicht mehr betretbar. Wir begnügten uns mit einer unfreundlichen Abfuhr am Eingang. So sind wir, wie die meisten anderen Besucher, enttäuscht vor verriegelten Türen gestanden.

Das Alternativprogramm heisst, sich vom Transa-Werbestand bis zu dem von Nikon zu schleppen und sich unterwegs mit überteuertem exotischem Essen zu verpflegen.

Schade eigentlich, der Anlass findet in einer aussergewöhnlichen Umgebung statt, mit Sicht auf Bern und die Alpen, erstickt aber am eigenen Erfolg und der Werbung.

Bern - Globetrotter Fernwehfestival  im Kursaal Bern Aussicht von der Terrasse

Mehr Glück hatten wir beim Vortrag zu Nordkorea und zwei Plätze ergattert.

Nordkorea mit André Lüthi weckt Abenteuerlust

Der 45-minütige Vortrag über die Reisen von André Lüthi nach Nordkorea mit dem SRF Fernsehteam für die Sendung 10vor10 war spannend gestaltet und mit eindrücklichen Fotos gespickt.

Was bleib aus dem Vortrag?

  • Schweizer kriegen problemlos ein Visa.
  • Es sind ausschliesslich Reisen mit „Begleitung“ möglich.
  • Das Land öffnet sich kaum, dafür stetig.
  • Schaff dir einen Eindruck vor Ort, Medien zeichnen das Bild einer zurückgebliebenen Welt, welches nicht die ganze Wahrheit widerspiegelt.
  • Nordkorea ist fortschrittlicher, als wir denken.
  • Es gibt viel über das Land zu schwärmen, aber ebenso sollten wir kritisch zu sein.

Lohnt sich ein Besuch am Fernwehfestival von Globetrotter?

Ich finde es äusserst bedauerlich, dass Globetrotter es nicht schafft, mehr Besuchern Zugang zu den Vorträgen zu ermöglichen. Viele wurden entäuscht und im Gegenzug mit Werbung und Werbebroschüren überschwemmt.

Ich empfehle dir, das Programm vorher genau zu studieren und falls du dich für einen der kostenlosen Vorträge interessierst, unbedingt frühzeitig den Raum betreten.

Keine Zeit, um nach Bern zu reisen? Vergnüge dich mit 80 deutschen Reisedokus!

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.