Gesundheit und Sicherheit

Flugverspätung – Was tun, wenn der Traumurlaub schlecht startet

Flugverspätung - Was tun? Titelbild mit Flughafen Zeitplan

„Wir konnten durch die Verspätung nicht in unsere Pension einchecken und mussten die erste Urlaubsnacht auf der Straße verbringen“

„Unser Start hat sich wegen technischer Probleme verzögert – das hat meine Flugangst noch verstärkt“

„Für unsere Kinder waren die Wartestunden im Flughafen der pure Stress“

Falls du selbst schon mal von einer Flugverspätung betroffen warst, hast du vielleicht etwas ganz Ähnliches erlebt.

Einfach mal die Seele baumeln lassen und sich um nichts kümmern müssen – wenn du im Alltag stark eingespannt bist, wünschst du dir im Urlaub nichts mehr als das. Doch jedes Jahr wird dieser Traum für viele Reisende durch lange Startverzögerungen schon vor dem Abflug zum Albtraum.

Und damit nicht genug: Wenn du anschließend dein gutes Recht auf Schadensersatz einfordern möchtest, kann es passieren, dass du auch noch in einen aussichtslosen Konflikt mit der verantwortlichen Airline gerätst. Experten für Fluggastrechte können dir helfen, wenigstens hier Ärger zu vermeiden und eine finanzielle Entschädigung stressfrei durchzusetzen.

Flugverspätung – Schuld oder Schicksal?

Mitunter lassen sich Flugverspätungen oder gar Ausfälle einfach nicht vermeiden. Das gilt zum Beispiel bei

  • extremen Wetterlagen, wie Hurrikans
  • Naturkatastrophen, etwa Vulkanausbrüchen mit Aschewolkenbildung
  • Bombendrohungen am Flughafen, terroristischen Anschlägen oder plötzlichen politischen Eskalationen

In solchen Fällen kannst du froh sein, dass dir nichts Schlimmeres passiert ist. Schließlich ist nichts so wichtig, wie deine Gesundheit und Sicherheit. Wenn du deinen Urlaub ein wenig später antreten musst, ist das dann das kleinere Übel. Von deiner Fluggesellschaft dafür Schadensersatz zu fordern, wäre sinnlos.

Besonders ärgerlich sind Flugverspätungen allerdings dann, wenn sie eigentlich von Seiten der Airline vermeidbar wären. Das ist beispielsweise bei technischen Defekten der Fall, die durch eine rechtzeitige Wartung oder schlicht bessere Standards nicht erst kurz vor deinem Start entdeckt worden wären.

Auch Verzögerungen, die auf Organisationsmängel bei den Airlines zurückgeführt werden können, gelten als triftiger Grund, Schadensersatz einzufordern. Anders sieht die Situation wiederum bei Personalstreiks aus – hier können Fluggesellschaften nach Verspätungen nicht belangt werden.

Pro-Tipp

Wenn du nicht sicher bist, wie sich die rechtliche Lage in deinem Fall gestaltet, ist es empfehlenswert, deine Unterlagen von Profis für Fluggastrechte gegenchecken zu lassen.

Desto weiter deine Reise, desto höher die Entschädigung

Urlauber und Weltreisende sollten beachten: Je nach Entfernung des Ziels müssen Fluggesellschaften ab drei Stunden Verspätung bis zu 600 Euro pro Person zahlen. Sich nichts gefallen zu lassen, lohnt sich deshalb ganz besonders für Familien und Reisegruppen. Aber auch als Alleinreisender solltest du das Geld, das dir zusteht, nicht einfach verschenken.

Wie viel du bei Flugverspätungen von deiner Airline einfordern kannst, ist im EU-Recht für festgelegt. Die entsprechenden Verordnungen wurden inzwischen auch von der Schweiz übernommen. Wenn die Fluggesellschaft die Schuld an der Verspätung trägt, ist dein Schadenersatz abhängig davon, wie weit entfernt dein Zielflughafen liegt. Dabei gilt normalerweise:

  • Bei bis zu 1500 Kilometer Entfernung, erhältst du 250 Euro.
  • Bei 1500 bis 3500 Kilometer muss die Fluggesellschaft 400 Euro zahlen.
  • Bei 3500 Kilometer werden 600 Euro fällig.

Pro-Tipp

Manche Airlines versuchen, sich vor den Zahlungen zu drücken und antworten einfach nicht auf deine Anfragen.

Wenn du deine Urlaubskasse mit einer satten Entschädigung wieder auffüllen möchtest, hilft dir in solchen Situationen zum Beispiel das Portal flightright.ch. Sogar sofern dein Flug schon einige Monate in der Vergangenheit liegt, lässt sich häufig noch etwas machen.

Fazit

Bei ärgerlichen Flugverspätungen um eine Entschädigung zu kämpfen, lohnt sich also für viele Reisende.

Mit Profis an deiner Seite hast du die besten Chancen. Bei flighright.ch prüfen Experten für Fluggastrechte deine Unterlagen und fordern das Geld auf Basis aktueller Gesetze und EU-Verordnungen ein. Damit das Team von flightright.ch aktiv werden kann, ist Voraussetzung, dass dein Flug aus beziehungsweise in ein EU-Land ging oder du mit einer europäischen Airline unterwegs warst.

Das Praktische ist, dass du für den Service des Portals, anders als bei einem normalen Anwalt, vorher nichts zahlen musst. flightright.ch verlangt nur eine Provision von 25% (zzgl. MwSt.) von der Summe, die du durch die Airline erhältst und das auch nur, wenn die Forderung tatsächlich erfolgreich war. So kannst du, ohne große Risiken einzugehen, deine Urlaubskasse für die nächste Reise aufbessern.

Der Artikel wird unterstützt von flightright.ch.

7 Kommentare

  1. Verspätungen und co sind ärgerlich und ich sehe, der Beitrag wird von flightright.ch bezahlt… wobei, wenn man auf den Link klickt landet man bei flightright.de

    Für Schweizer wäre meine Empfehlung die Seite „Passagierrechte“ vom Bundesamt für Zivilluftfahrt

    • Liebe Anita

      Vielen Dank für deinen Kommentar.

      Ja, dies ist, wie du richtig bemerkt hast (da es oben und unten am Text vermerkt ist), ein sponsored post. Wir machen das lieber so, als uns Hotels oder ähnliches bezahlen zu lassen, darüber Berichte zu schreiben und so die Unterstützung zu verschleiern. Finden wir durchsichtiger.

      Die Umleitung ist korrekt und gilt auch für Schweizer, wenn man sich Experten holen will.

      Wer sich selbst durch das Flugrecht liest, kommt irgendwann sicher auf ähnliche Resultate. Ich danke dir für deinen Link.

      Herzliche Grüsse,
      Simon

    • Alexandra

      Hallo Anita,

      die Webseite flightright.ch ist momentan noch im Aufbau – nichts desto trotz können sich Passagiere auch auf der .de Domain über die Leistungen und Rechte informieren.

      Danke noch für deine Ergänzung zum Thema Passagierrechte. Dort wird ja noch zu mehreren Themen berichtet, die Fluggäste sicherlich interessieren.

      Viele Grüße
      Alexandra

  2. Also ich weiss nicht, wen du kennst, der sich von einem Hotel oder ähnlichem bezahlen lässt, darüber ein Advertorial schreibt und das verschleiert… aber das ist eigentlich Nebensache.

    Ich wollte damit nur andeuten, dass mir bewusst ist, wieso es in diesem Beitrag um flightright geht und nicht um eine ausführliche Aueinandersetzung mit Fluggastrechten (und es war auch nicht wertend gemeint – aber egal, man kann mir auch die Worte verdrehen).

    Die Problematik, die ich bei Flightright sehe ist, dass sie – gemäss Angaben auf ihrer Webseite – nur im EU-Raum tätig sind. Für Schweizer eher suboptimal, oder?

  3. Alexandra

    Liebe Anita,

    für Fluggäste aus der Schweiz gelten die gleichen Rechte bei einer Verspätung. Auch wenn die Schweiz nicht zur EU gehört, greift dort auch die Fluggastrechtverordnung.

    Für den Flughafen Basel-Mulhouse gilt z.B. seit 1949 das französische Gesetz, gemäß dem Artikel 6 des schweizerisch-französischer Staatsvertrag. Da Frankreich 2004 die Fluggastrechtverordnung unterzeichnete gilt also dort EU Recht.
    Seit Dezember 2006 gilt in der Schweiz auch die EU-Verordnung, die die Ansprüche für Flugverspätungen für Passagiere regelt. 2006 schloss die Schweiz ein zwischensataaliches Abkommen mit der EU, indem die Schweiz die Rechtsprechung des EuGh übernimmt.

    Flightright hat bereits einige Fälle in der Schweiz erfolgreich durchgesetzt.

    Wenn du noch weitere Fragen haben solltest, kannst du dich gern direkt an Flighright wenden.

    Viele Grüße

    Alexandra

  4. Liebe Alexandra besten Dank für die ausführliche Information

  5. Stefan

    https://www.refund.me/de/ ganz klar mein Favorit! Bin total begeistert, wie schnell das mit denen ging!

Kommentare sind geschlossen.