China

Einladendes Essen beim lokalen Bauer oder die Reise in die Schweiz Teil III

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Reise in die Schweiz Teil I
Reise in die Schweiz Teil II

Die meisten Reisenden übernachten in Shanglang, wenn sie sich entscheiden, den Erhai See mit dem Fahrrad zu umrunden oder wie nahezu alle, welche hier anzutreffen sind, den See mit der Fähre überqueren. In Shanglang sind ein paar wenige Gästehäuser anzutreffen und gar eine Art Kiosk.

Wer es abgeschiedener mag, fährt weiter bis Dajian. Obwohl hier kaum ein Tourist (auch keine Chinesischen Touristen) absteigt, empfehlen wir, vorher zu reservieren, falls sich doch genau an dem Tag zufällig eine Chinesische Reisegruppe dorthin verirrt.

Hier gibt es Tipps für deine Chinareise?

Nach dem überwältigenden Besuch des Marktes von Shaping haben auch wir zugegen geschlafen die nächsten 14 Stunden verbracht. Da das einzige Hostel mit der einzig englisch sprechenden Person für genau diese Nacht ausgebucht war, sind wir in dem neu erbauten und für Chinesen eingerichteten „Hotel“ abgestiegen.
Chinesisch ausgerichtet heisst in genanntem Fall:

  • Weit und breit nichts zu kaufen, weder Essen noch Wasser.
  • Keiner spricht oder versteht auch nur ein Wort, ausgenommen Chinesisch. Zudem weigern sie sich zu akzeptieren, dass wir kein Chinesisch sprechen. Bei Handzeichen wird freundlich zurück gewunken.
  • Es wird weder Wert auf Sauberkeit noch Hygiene gelegt.
    Geruchssinn: Bitte ausschalten.
  • Die Fenster der Zimmer sind klein, das Zimmer düster.
  • Die Toilette – ja, du hast es erraten – Stehklo.
  • ABER: Ein tolles TV gerät. Hm.

Kein Problem. Wir übernachten eine Nacht hier und legen kaum Wert auf fantastische Absteigen.

Den Abend genossen wir mit neuen Bekannten. Klar, Chinesen. Sie waren äusserst nett und haben uns zu einem lokalen Bauern eingeladen, um ein traditionelles Chinesisches Nachtessen mit ihnen zu geniessen. Zu traditionell für uns? Die Chancen stehen 50/50 (zur Erinnerung, die anderen 50% stehen dem Mittagessen zu). Der Abend war fantastisch. Überraschend auch das Essen. Schmackhaft.

Das nachstehende Bild hat uns freundlicherweise Liu Feifan, oder mit seinem Englischen Namen: Larry, gesendet. Ja, in der Mitte stehen Schnecken aus dem Garten.

Umdieweltreise simon zryd abendessen dali

Vier Stunden später und auf dem Stehklo hatten wir das Vergnügen, das Essen wieder zu sehen. Und wieder und wieder und wieder… der Anfang unser Lebensmittelvergiftung.

14 Tage nahmen wir uns Zeit, um uns in Dali zu erholen, bevor es Richtung Shaxi ging. Dazu mehr im nächsten Teil.

Sorgenvolles China, letzter Teil.

1 Kommentar

  1. you get what you pay for..
    Das ist eben die Downside des Backpacker..
    War 2 mal in China habe keine solchen dramatischen Zustände angetroffen..
    Lebensmittelvergiftung kannst du auch in Europa, auch in der Schweiz bekommen, dafür brauchst du nicht nach China zu Reisen.
    Nochmals you get what you PAY FOR, So einfach ist das.
    Vielleicht das nächstemal einen Franken (YUAN) mehr ausgeben und das wird sich auf alle Fälle auszahlen.
    Hier noch ein GRATIS TIP…
    In China ist NEIN Sagen ein NO GO.. speziell wenn man zum Essen eingeladen ist.
    Und darum muss man halt auch NEIN SAGEN wenn man davon ausgeht, dass es nachher nicht gerade gut für die eigene Gesundheit ist,.
    Habe 30 Jahre in Südostasien gelebt. Es ist überall das gleiche,., BRAUCHE DEINEN VERSTAND dann bist du auf alle Fälle besser dran.
    Gruss Chris

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