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Das beste Reisestativ für Backpacker und Weltreisende

Das beste Reisestativ für Backpacker und Weltreisende - Titelbild - um die Weltreise - Simon Zryd - Franzi Zurcher

Das beste Reisestativ ist gefunden, zumindest für uns. Heute erfährst du, wie lang unser Weg zum besten Reisestativ war, du erfährst unsere geheimen Tipps und alle Erfahrungen, die wir mit zahlreichen Stativen gemacht haben – und wir haben sie alle gehabt! Klassisches Dreibein-Reisestativ, Bohnensack, Klemmstativ, Ministativ, billig, teuer, leicht, schwer und qualitativ hochwertige Stative bis zur Plastikversion.

Unsere Fotoausrüstung auf Weltreise ist von 15 Kilo auf dreieinhalb Kilo geschrumpft. Unterschiedliche Kamerasysteme, unterschiedliche Objektive und neue Foto-Vorlieben haben dazu beigetragen, dass wir in der Wahl des für uns besten Reisestativs immer neue Richtungen einschlugen.

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Die Wahl deines Reisestativs ist so individuell, wie die Wahl deiner Reisekamera. Dieser Artikel hilft dir auf deiner Suche nach dem besten Reisestativ. Du erfährst, wieso ein Reisestativ zu deinem Fotozubehör zählen sollte und welche unterschiedliche Stative als Reisestativ geeignet sind, damit garantiert für dich etwas dabei ist:

  • Wieso das beste Reisestativ in dein Reisegepäck gehört
  • Die Wahl des besten Reisestativs: Darauf musst du unbedingt achten.
  • Verschiedene Reisestativvarianten
  • Dreibenstativ
  • Flexible Reisestative
  • Tischstativ
  • Kleinstative
  • Bohnensackstativ
  • Schnurstativ
  • Fazit – das beste Reisestativ für jeden Geschmack

Wieso das beste Reisestativ in dein Reisegepäck gehört

Fliessendes Wasser mit Stativ fotografieren um die Weltreise - Simon Zryd - Franzi Zurcher

Backpacker wollen mit leichtem Gepäck reisen, wieso sich also dem zusätzlichen Gewicht eines Reisestativs aussetzen? Ganz einfach, ein Reisestativ kann deine Reisefotos auf ein neues Level hieven:

  • Verwackelungsfreie Bilder: Du gibst viel Geld für eine teure Reisekamera und Objektiv aus, um ein qualitativ hochwertiges Bild zu kriegen. Schade, wenn es trotzdem verschwommen daherkommt. Mit einem Stativ minimierst du diese Gefahr.
  • Langzeitbelichtung am Tag: Mit einem Graufilter kannst du bei Tageslicht lange Belichtungszeiten erreichen und so zum Beispiel fliessendes Wasser verschwimmen lassen, Wolken als vorbeiziehender Schleier darstellen oder Menschen in Bewegung dynamisch festhalten.
  • Langzeitbelichtung am Abend oder in der Nacht: Mit einem Reisestativ gelingen dir verwackelungsfreie Bilder bei jeder Lichtbedingung.
  • Sternenhimmel: Fernab der Lichter einer Stadt willst du den Sternenhimmel auf einem Foto festhalten, glaube mir!
  • Selbstauslöser: Bilder von dir mit Selbstauslöser macht Spass und schafft persönliche Erinnerungen.
  • 360° Aufnahmen: Mit geeignetem Stativkopf gelingen dir einmalige Panoramen, bis hin zu 360° Aufnahmen.
  • Zeitraffer oder Video: Für Zeitrafferaufnahmen ist eine feste Unterlage für deine Reisekamera unerlässlich, ebenso praktisch ist dies für bewegte Aufnahmen.

Noch nicht überzeugt? In dem Fall ist ein Reisestativ nicht essentiell für dich und du kannst tatsächlich auf das Gewicht verzichten. Möchtest du anderenfalls einige der oben genannten Fotografievarianten ausprobieren, schau dich nach dem besten Reisestativ für dich um.

Deine Wahl für das beste Reisestativ: Darauf musst du unbedingt achten.

Die Wahl des idealen Reisestativs ist eine Wissenschaft für sich. Orientiere dich an diesen Punkten, um nach dem Kauf nicht enttäuscht zu sein.

Gewicht

Je leichter dein Reisestativ, desto besser. Das gilt nicht zwingend betreffend der Stabilität. Ein schwereres Stativ ist generell stabiler, als ein leichtes, welches bereits bei leichten Windböen ins Schwanken gerät oder gar kippt, wenn du mit dem Bein dagegen gerätst. Glücklicherweise gibt es Materialien wie Carbon, die trotz leichten Gewichts hervorragende Stabilität aufweisen. Carbon erhöht zwar den Preis, das ersparte Gewicht kann sich bei einer Weltreise aber rasch lohnen.

Viele Stative bieten an der Mittelsäule einen Haken, an welchem du ein Gewicht, wie deinen Rucksack, für zusätzliche Stabilität befestigen kannst.

Packmass

Das ideale Reisestativ lässt sich klein zusammenfalten, oder noch kleiner. Das gilt nicht nur für die Länge, sondern ebenso für den Umfang. Neue Reisestative klappen zudem die Beine nach oben weg, so dass der Stativkopf dazwischen liegt. Dies verkürzt das Packmass immens, der Umfang oder Durchmesser im gefalteten Zustand kann allerdings zunehmen.

Kleiner wird ein Reisestativ zusätzlich durch mehrere Beinsegmente, welche ineinandergeschoben und mit Dreh- oder Klemmverschluss verriegelt werden. Mehr Beinsegmente ergeben ein kürzeres Packmass, allerdings bedeutet jedes zusätzliche Segment durch dessen Verschluss potentiell mehr Instabilität. Du musst also eine Mischung finden zwischen kurzem Packmass, aber trotzdem nicht zu viele Beinsegmente. Unerlässlich sind stabile Verschlüsse.

Nebenbei: Ob Dreh- oder Klemmmverschluss spielt eine sekundäre Rolle und ist von deinen Vorlieben abhängig. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile. Ich persönlich mag die Drehverschlüsse, da sie nie ausleiern und im Rucksack seltener irgendwo hängenbleiben.

Maximale- und minimale Arbeitshöhe des Stativs (mit und ohne Mittelsäule)

Die Arbeitshöhe kann entscheidend sein, sowohl die minimale, zum Beispiel für Makrofotografie oder spezielle Blickwinkel, als auch die maximale Arbeitshöhe deines Reisestativs. Werde dir klar, wofür du dein Stativ brauchst und welche Höhe für dich notwenig ist. Bedenke, dass bei ausgefahrener Mittelsäule das Stativ instabiler wird, daher solltest du diese nur im Notfall ausfahren müssen.

Maximales Ladegewicht von Stativen

Deine Kamera inklusive Objektiv muss dein Reisestativ schon aushalten können. Nadelöhr bildet meist der Stativkopf. Obwohl viele Stative mehr aushalten, als in ihren Produktbezeichnungen angeben, empfehle dich dir, dich an den angegebenen Zahlen zu orientieren. Du hast viel Geld für deine Kamera in eine Firma geworfen und es wäre schade, deine Reisekamera aufgrund eines billigen Stativs auf dem Boden zerbröckeln zu sehen (auch wenn das bestimmt ein nettes Foto von deinem Gesichtsausdruck geben würde).

5 Gründe, warum die Spiegelreflexkamera auf Reisen sterben muss.

Kosten für ein Reisestativ

Es gibt günstige Stative, die viel taugen – als Beispiel sei der Bohnensack erwähnt. Bei Dreibeinstativen sieht die Welt anders aus, hier bedeutet teurer im Normalfall bessere Qualität. Material und Verarbeitung müssen bezahlt werden. Gib lieber mehr Geld aus, dafür kaufe nur einmal, peile direkt das beste Reisestativ an. Ich habe oft genug den Fehler gemacht und zum günstigeren Stativ gegriffen und mich später über das Gewicht geärgert, die Qualität oder die Grösse. Kaufe direkt die Königsklasse und du wirst nie wieder ein neues Stativ brauchen.

Falls du das Geld für ein hochwertiges Reisestativ nicht ausgeben kannst oder willst, empfehle ich dir eine der Alternativen, bis du dir sicher bist. Anschliessend spare nicht, es wird sich später auszahlen.

Das beste Reisestativ in unterschiedlichen Kategorien

Neben dem klassischen Dreibeinstativ, welches in zahlreichen Formen, Materialien und Grössen existiert, findest du spannende Alternativen, die nicht nur günstig, sondern oft auch klein, leicht und sich damit speziell als Reisestativ für Backpacker und Weltreisende anbieten.

Das Dreibeinstativ

Der Klassiker, nicht ohne Grund. Das Dreibeinstativ ist ein solides Reisestativ, welches du schier überall zum Einsatz bringst; im Sand, im Meer, im Fluss. Es ist flexibel und stabil. Worauf solltest du also bei einem Kauf achten? Für mich sind Gewicht, Arbeitshöhe, Packmass (inklusive Umfang, beziehungsweise Durchmesser), Stabilität und Verarbeitungsqualität entscheidend. Du wirst nicht drum herum kommen und selbst nach verschiedenen Stativen suchen, sie vergleichen, sie am besten im Fotofachhandel anfassen, dich beraten lassen und eventuell ausprobieren müssen. Wir stellen dir aber gerne unser Reisestativ vor, welches wir zu 100% weiterempfehlen.

Wir konnten zahlreich Reisestative testen, unter anderem von Hama, Manfrotto, Sirui oder Velbon und schlussendlich von Gitzo.

Um es vorneweg zu nehmen, wir sind nach der unendlichen Suche mit dem Traveler Stativ von Gitzo endlich glücklich geworden, genauer mit dem Gitzo GK0545T-82TQD, toller Name für ein Stativ. Es ist leicht, lässt sich ausreichend klein zusammenfalten, ist robust, für das Gewicht verdammt stabil und hat für uns eine ausreichende Arbeitshöhe und „-tiefe“. Einziger Nachteil ebenso vorneweg: Scheisse, ist das Ding teuer!

Das Gitzo Traveler Stativ GK0545T-82TQD unter der Lupe

Gitzo Traveler Stativ GK0545T-82TQD - Das beste Reisestativ fur Backpacker und Weltreisende

Wir möchten dir denselben Weg zum idealen Reisestativ ersparen, den wir hinter uns haben. Werfen wir daher gemeinsam direkt einen Blick auf unseren Favoriten, das Gitzo Traveler Stativ GK0545T-82TQD (im Ernst, wer denkt sich derartige Produktnamen aus?!). Es handelt sich um die Kit-Variante mit Stativkopf und Wechselplatte.

Die nackten Daten:

  • Gewicht: 1.29kg (inklusive Stativkopf und Schnellwechselplatte)
  • Packmass: 36.5cm
  • Arbeitshöhe: 116.5cm/133cm/30.5cm (ohne/mit Mittelsäule/minimale Höhe)
  • Maximale Belastung: 10kg

Gitzo Traveler Stativ GK0545T-82TQD - Stativkopf - um die Weltreise - Simon Zryd - Franzi Zurcher

Du kannst das Stativ ohne Kopf kaufen und einen Alternativen aufschrauben, der Stativkopf vom Traveler Kit ist allerdings perfekt auf das Stativ abgestimmt und passt im gefalteten Zustand genau zwischen die Beine. Wie bei Reisestativen üblich, lassen sich die Beine um 180 Grad hochklappen, was zu dem knappen Packmass führt. Die Carbonrohre sind extrem schlank! Erstaunlich, wie es Gitzo schafft, bei diesem geringen Gewicht und der schlanken Bauform eine derartige Stabilität hinzubekommen.

Gitzo steht für allerhöchste Qualität.

Die Qualität schlägt sich nicht nur bei der erwähnten Stabilität nieder, du fühlst es beim Drehmechanismus, der gleichwertig schlank verarbeitet ist, beim Stativkopf bis hin zur Schnellwechselplatte. Alles ist exakt verarbeitet und fühlt sich hochwertig an. Dass Gitzo bei den Traveler Stativen einen zusätzlichen Dichtungsring im Schliessmechanismus anbringt, freut jeden, der im Dreck, Sand oder Meer fotografieren will (und das willst du!). Selbstverständlich kannst du dies mit günstigeren Stativen ebenso. Jahrelang vermutlich nicht – all unsere anderen Stative haben nach einigen Jahren den Geist aufgegeben.

Gitzo Traveler Stativ GK0545T-82TQD - Drehverschluss - um die Weltreise

Der Lieferumfang enthält eine verkürzte Mittelsäule, damit fotografierst du in Bodennähe (wird drehen dazu einfach die Mittelsäule auf den Kopf und fotografieren kopfüber), und ein Schultergurt. Beides bleibt auf unseren Reisen zu Hause, beides ist für uns unnötiger Ballast. Das Gitzo Traveler Stativ GK0545T-82TQD ist so kompakt, dass du es auf Wanderungen oder längeren Trekking-Touren bequem im Rucksack verstaust, der Schultergurt ist nur im Weg.

Das beste Reisestativ - Gitzo Traveler Stativ GK0545T-82TQD steht im Wasser

Gitzo bietet die Traveler Stativserie in unterschiedlichen Varianten an. Wir haben uns mit dem GK0545T-82TQD für das leichteste Reisestativ entschieden. Es ist im Packmass einen Zentimeter länger als die kürzeste Version, dafür im Durchmesser schmaler und hat mit vier ein Beinsegment weniger, ist daher etwas stabiler und rascher aufgebaut. Die Arbeitshöhe ist ausreichend und das Gewicht wirklich unfassbar leicht. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein leichteres Stativ ausreichende Stabilität besitzt.

Zweifellos das für uns mit Abstand beste Reisestativ!

Gewicht, Packmass, Arbeitshöhe und Belastbarkeit, in allen Bereichen schneidet das Gitzo Reisestativ extrem gut ab, übertrifft in allen Bereichen unsere Erwartungen und schneidet überall besser ab, als alles was wir zuvor im Einsatz hatten.

Bleibt der Preis. Mit um die CHF 900.- ein herber Dämpfer. Tief schlucken (oder leer schlucken). Der Preis lohnt sich aber und rechnet sich mit den Jahren, zudem zaubert das Stativ jedesmal ein Lächeln auf dein Gesicht, wenn du es verwendest. Vor dem Kauf solltest du dich aber beraten lassen, ein Besuch im Fotofachhandel ist unumgänglich.

Günstige Reisestative vs. teure Reisestative

Es ist schwer, dir eine definitive Empfehlung abzugeben, kaufen oder nicht kaufen bei dem Preis vom Gitzo. Ich rate dir, falls du ein Dreibeinstativ anschaffen willst, sein nicht knausrig. Das beste Reisestativ ist nicht günstig und es wird dich im Idealfall dein Leben lang (wirklich dein ganzes Leben lang!) begleiten, das kostet bei der Anschaffung seinen Preis. Willst du vorübergehend ein Stativ und dir ist es egal, wenn du in einigen Jahren ein Neues kaufen musst, kannst du auch zu einem günstigeren greifen. Erwähnenswert ist das Sirui, welches Thomas sehr detailliert vorstellt und als Begleiter auf Weltreise hatte, oder du schaust dich bei freiaufreisen um – er vergleicht einen Gorillapod und ein Manfrotto Reisestativ.

Mit einem hochwertigen Reisestativ bist du auf der sicheren Seite, geniesst alle Vorteile und hast von Beginn weg das für dich beste Reisestativ. Du wirst nicht enttäuscht und wirst es nicht bereuen. Zudem hast du deine Kamera teuer bezahlt und deine Objektive ebenso. Wäre schade, wenn die Qualität deiner Bilder am Stativ scheitert.

Trotzdem, es ist eine Menge Geld. Es muss selbstredend nicht das Gitzo sein, ich rate dir jedoch, die Finger von billig-Stativen zu lassen. Damit wirst du langfristig nicht glücklich. Ist ein hochwertiges Stativ aktuell zu teuer für dich, empfehle ich dir eine der unten genannten Alternativen, bevor du zum billigen Dreibeinstativ greifst, denn die Alternativen sind nicht nur günstig, sie bieten zusätzliche Vorteile gegenüber den Dreibeinstativen.

Flexible Reisestative

Gitzo Traveler Stativ GK0545T-82TQD Vergleich mit flexiblen Stativ und einer Fujifilm X-Pro1

Flexible Reisestative sind bekannt und beliebt unter Backpackern. Zu Recht. Wir hatten eines zeitweise im Reisegepäck. Der Gorillapod, das Urgestein unter den flexiblen Reisestativen, gibt es in günstigen und verschiedensten Varianten von Telefonstativen bis hin zum Spiegelreflexstativ. Für Systemkameras reichen die kleineren und leichteren Varianten völlig aus. Zusätzlich dient das Ministativ zusammengeklappt als Handstativ für das drehen von Videos mit deiner Kamera. Vermutlich taugen sie ebenso als verkürztes Deppenzepter.

GoPro oder Polaroid Cube – Actionkameras im Vergleich.

Bei der Variante für Spiegelreflexkameras bin ich weniger begeistert. Das flexible Reisestativ kommt vor allem in der Grösse und Gewicht (750g) recht nahe an ein Dreibeinstativ ran, zudem ist es mit um die 150 Euro teuer.

Braun Flexi 1 - um die Weltreise - Simon Zryd - Franzi Zurcher

Es muss glücklicherweise nicht zwingend ein Gorillapod sein. Wir hatten das deutlich leichtere und weniger unhandliche Braun Flexi 1 (169g, CHF 20.-), allerdings liegt die Tragfähigkeit offiziell bei gerade mal 800 Gramm.

Tischstativ

Cullmann Magnesit Copter im Sonnenuntergang

In eine ähnliche Kerbe, wie flexible Stative, schlagen die Tischstative. Als Beispiel sei das Cullmann Magnesit Copter Ministativ erwähnt. In Form, Grösse und Gewicht ähnlich wie ein flexibles Stativ ist es deutlich stabiler, das bei ähnlichem Gewicht und Preis (250 Gramm und 25 Euro). Das Tischstativ kannst du gut, ähnlich wie die flexiblen Reisestative, in zusammengeklappten Zustand als Stativ zum Aufnehmen von Videos benützen.

Cullmann Magnesit Copter Ministativ - Handstativ fur Video - um die Weltreise - Simon Zryd - Franzi Zurcher

Im Gegensatz zum flexiblen Stativ verlangt dieses nach einer festen Unterlage und die Arbeitshöhe liegt wenig über 30cm.

Kleinststative

Nicht klein und leicht genug? Es geht kleiner.

Ist deine Reisekamera am Unterboden eben, kannst du sie einfach auf eine gerade Unterlage legen. Ist dies nicht der Fall, kann sich ein Ministativ lohnen, als Schlüsselanhänger kannst du dir dieses an deinen Rucksack klemmen. Für den Fall hat sich das Jobi bei uns im Einsatz bewährt. Brauchst du ein kleines Stativ für dein Telefon, empfehle ich dir gerne den Glif, welcher regelmässig bei uns seine Arbeit verrichtet. Dieser lässt sich bei Bedarf auf ein Dreibeinstativ aufschrauben.

Glif iPhone Stativ um die Weltreise - Simon Zryd - Franzi Zurcher

Die allercoolsten Reisegadgets!

Bohnensackstativ

Der Bohnensack ist ein Sitzsack für deine Kamera. Genauer: Ein Beutel gefüllt mit Granit, Bohnen, Reis oder Ähnlichem. Wir hatten ihn mit der schweren Vollformat Spiegelreflexkamera dabei. Du kannst den Bohnensack fast überall einsetzen; hinschmeissen, die Kamera drauf betten und fertig ist dein Stativ.

Ganz nebenbei bildet der Bohnensack ein robustes Polster im Fotorucksack und schützt damit erfolgreich deine Kamera. Leider ist der Bohnensack nicht leicht, dafür können Bastler diesen selbst zusammennähen und sparen viel Geld.

Schnurstativ

Mit Abstand die leichteste Variante ist das Schnurstativ. Mit der simplen Lösung stabilisierst du deine Reisekamera und verlängerst die Belichtungszeit für aus der Hand geschossene Bilder. Für Langzeitbelichtungen und Nachtaufnahmen ist die Stativvariante nicht geeignet.

Fazit – das beste Reisestativ für jeden Geschmack

Für seriöse Reisefotografen ist ein Reisestativ unerlässlich und ambitionierte Hobbyfotografen können ihre Reisefotos auf ein neues Level hieven. Hast du dich entschieden, dass dich ein Stativ auf Reisen begleitet, stehst du vor der grossen Frage: Welches ist das beste Reisestativ?

Günstige Lösungen können einen Teil der Herausforderungen abdecken. Greife in dem Fall zum flexiblen Stativ. Es ist leicht, klein und mit etwas Fantasie überall einsetzbar.

Brauchst du mehr, zum Beispiel für Panoramas oder Langzeitbelichtungen, greif zu einem hochwertigen Dreibeinstativ. Spare nicht! Die Vorteile von hochwertigen Stativen liegen auf der Hand und spätestens mit den Jahren wird sich die Investition auszahlen, weil du mit einem guten Stativ über Jahre (oder Jahrzehnte) Spass haben kannst.

Kennst du schon unsere Artikel-Serie mit einfachen Tipps für bessere Reisefotos?

Disclaimer: Das Gitzo-Stativ wurde uns, auf unsere Anfrage, von Perrot Image zur Verfügung gestellt. Dank ihrer freundlichen Unterstützung können wir aus Erfahrung berichten – Merci!

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3 Kommentare

  1. Hallo Simon, ein sehr ausführlicher Artikel, der wahrscheinlich alle Bereiche abdeckt, um sich für ein Reisestativ entscheiden zu können!
    Ich gehöre allerdings zur (wahrscheinlich nicht kleinen) Gruppe derer, die sich so ein teures Stativ nicht leisten können und bin bislang beim Sirui T-005X hängen geblieben, das ich für 100 Euro im Angebot bekommen habe.
    Bislang bin ich auch sehr zufrieden, hier mein Bericht: http://willkommenfernweh.de/warum-ich-ein-fotostativ-empfehle/

  2. Pinkback: Das perfekte Reisestativ für die Insel Rügen (und die nächste Weltreise)

  3. packerroy

    Sehr interessanter Artikel, vielen Dank dafür! Habe in meinem Schweiz Urlaub auch mit Fotostativ gearbeitet und dabei wesentlich bessere Fotos der Berge machen können als bisher. Fotografie ist für mich ein tolles Hobby, das ich gerne in fremden Städten und im Urlaub mache, da es mich entspannt und ich meine Eindrücke festhalten kann. Damals war ich in einem Wellnesshotel, bin aber auch viel gewandert und habe dort die Berge fotografiert. Mach weiter so, deine Seite ist super!

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