Reiseplanung

8 Reisestile, die dir garantiert den nächsten Trip versauen!

Reisestile für Backpacker und Weltreisende So reisen macht deinen Trip kaputt

Es gibt so viele Reisevarianten, wie Backpacker und Weltreisende selbst. Bestimmt hast auch du deinen eigenen Stil. Er wird beeinflusst von deinen Erfahrungen auf Reisen oder im Alltag, gesteuert von deinem Charakter und nicht zuletzt von deinem Umfeld massgeblich beeinflusst.

Leider lässt dein innerer Antrieb, andere Backpacker oder dein Umfeld dich nicht immer das Maximum aus deiner Reise holen. Um das zu verhindern, vermeide jeder dieser acht Reisestile.

Du hörst auf andere Backapcker

Auf deiner Weltreise oder Backpacking-Trip wirst du regelmässig in Hostels übernachten und andere Backpacker treffen. Das macht Spass und ist unterhaltsam. Du erfährst geheime Tipps über abgeschiedene Orte, bekommst Ratschläge für deine Reise und mit Sicherheit unzählige Spartipps.

Es wird nicht lange dauern, bis zum Schwanzvergleich Wettkampf für den Titel „Ich bin der beste Backpacker, weil…“. Darin vergleicht ihr die Länge eurer Reise, die Anzahl Länder (mehr Punkte werden selbstverständlich für gefährliche Reiseländer vergeben), die Art des Reisens (je ungemüglicher desto mehr Punkte), das Gewicht deines Weltreise-Rucksacks (je leichter, desto mehr Punkte).

plumpsklo und mandi auf Kanawa 2003

BITTE, lass dich nicht reinziehen! Es zählt nicht, wie viele Länder du gesehen hast oder wie lange du irgendwo warst. Ebensowenig, wie schwer dein Rucksack ist. Einzig zählt, wie viele Erinnerungen du mitnimmst und welche Erfahrungen du für dich sammelst.

PS: Pack einfach auf deine Packliste, was du denkst, das DU brauchst.

Du hörst auf Reiseblogs, Reiseführer, Zeitschriften und Dokumentationen

Genauso viel Druck wie andere Backpacker können Reiseblogger, Reiseführer oder sonstige Reiseinformationen auferlegen.

Akzeptiere, dass du in deinem Leben nicht die ganze Welt sehen wirst. Dazu ist nicht genügend Zeit. Die Gute Nachricht: Du MUSST nicht alles sehen! Manches davon ist sogar ziemlich übel…

Backpacker auf Reisen Indonesien

(Foto: Besichtigung Seetang-Trocknung)

Reise wohin du Lust hast und schätze diese Zeit. Es wird immer Menschen geben, die noch mehr gesehen haben als du.

Du hörst NICHT auf Reiseblogs, Reiseführer, Zeitschriften und Dokumentationen

Bevor die Reise losgeht, informiere dich. Die Reisezeit wird doppelt intensiv, wenn du vor der Abreise einiges über dein Reiseziel in Erfahrung bringst, schau eine der Reisedokumentation, besuche einen Vortrag über die Tiere des Landes, stöbere durch Reiseberichte, lerne die Religion kennen oder lies über deren Architektur.

schwebende moschee bei terengganu, Malaysia

(Foto: Schwebende Moschee in Terengganu, Malaysia)

Je mehr Infos, desto besser weisst du, was du sehen und vor allem, was du nicht sehen willst. Zusätzlich wird deine Zeit um interessanter, wenn du dich über die vorherrschende Kultur auskennst.

Du reist nach dem Motto „muss ich sehen“ anstelle „will ich sehen“

Für einige Backpacker gleicht ihre Reise einer Aufgabenliste. Sehenswürdigkeiten werden schnell und effektiv abgehakt. Erledigt, erledigt, erledigt (und fotografiert).

Warum reist du? Um zu sagen, was du gesehen hast? Reist du für andere oder für dich selbst?

Ich garantiere dir, persönliche Erlebnisse, wie ein Abendessen mit einem Einheimischen, werden dir länger in Erinnerung bleiben, als jede Sehenswürdigkeit, welche du im Eilzug besuchst. Es geht vielmehr um Erleben, als um Sehen.

Du schaust nicht mit fotografischen Augen

Falls du noch nicht fotografierst, fang jetzt an damit, zum Beispiel mit unseren Fototipps. Es ist ein grandioses Hobby in Verbindung mit Reisen und du beginnst mit der Zeit, die Umwelt anders zu sehen.

Du schaust genauer hin, suchst nach Kuriositäten, speziellen Formen, schöneren Farben, du beobachtest, wartest auf besseres Licht, eine angenehmere Stimmung, besuchst Orte zu speziellen Zeiten, hältst Ausschau nach neuen Blickwinkeln, bist begeistert von Kleinigkeiten, achtest auf Details und Erinnerunge bleiben noch bildlicher in deinem Gedächtnis.

fotografisches aufge auf reisen - Kindergesicht

Kennst du unsere Liste mit 30 kostenlosen E-Books für bessere Reisefotos? Trage deine E-Mail Adresse gleich ein und du gelangst zur Liste.

Du nimmst dir zu wenig Zeit

Bist du nach dem Sonnenuntergang am Strand geblieben, bis der Himmel pechschwarz und mit Sternen übersäät war?

Hast du die Lichtveränderungen noch Stunden nach dem Sonnenaufgang bewundert?


sonnenaufgang auf kelimutu - bei den kraterseen

(Foto: Sonnenaufgang Kelimutu, Indonesien)

Hast du dich im Zoo vor einem Gehege eine Stunde hingesetzt, um EIN Tier zu beobachten?

Hast du dir ein Reisefoto genommen und dieses einzelne Bild für zehn Minuten betrachtet?

Die Welt ist voller Hektik, da solltest du diese nicht mit auf deine Reise nehmen. Nimm dir ab und zu für eine Kleinigkeit richtig viel Zeit und du entdeckst eine neue Welt. Garantiert.

Du nimmst dir ZU WENIG ZEIT!

Du planst eine Weltreise? Bleib irgendwo länger, als ein paar Tage. Warum nicht eine Woche, einen Monat oder ein halbes Jahr? Buche kein Hostel, miete ein Studio oder eine Wohnung!

Erlebe ein Land, als würdest du dort leben.

Lebe dich in deiner Lieblingsstadt ein. Geh ins Fitnesscenter, fülle deinen Kühlschrank, geh ins Kino oder schlendere durch die Stadt, ohne Plan.

Du wirst den Ort kennenlernen, wie kein anderer Traveller. Du siehst, wie die Leute leben, was sie beschäftigt, du bekommst ein Gefühl für ihre Kultur. Diese Erfahrung ist nicht mit Tausend Sehenswürdigkeiten oder Grenzüberschreitungen zu tauschen.

Du siehst mehr, wenn du weniger siehst.

Netter Nebeneffekt: Reist du langsam, reduzierst du deine Reisekosten. Es fallen Transportkosten weg, und ebenso wird dir in vielen Unterkünften bei längeren Aufenthalten eine Reduktion gewährt.

Du vergisst zu verdauen

Auf Backpacking-Trips sind einige Ratschläge für Reisen schwer durchzuziehen, speziell wenn es um langsames Reisen geht. Selbstverständlich willst du in deine kurze Zeit möglichst viele Höhepunkte pressen.

Das ist nicht nur dumm, sondern kann auch schädlich sein.

Ob du eine Reise für vier Wochen oder eine Weltreise für drei Jahre planst: Je mehr du in deine Zeit packst, desto schneller stumpfst du ab. Erlebnisse werden zum Alltag. Dein Kopf hat keine Zeit, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Erlebnisse sind so aussergewöhnlich, dass du irgendwann müde wirst und Sensationen nicht mehr zu schätzen weisst.

Tauchen auf Sipadan mit Baracudas und Schildkröten
(Foto: Tauchen auf Sipadan, Borneo)

Leg eine Paus ein, bleib am Strand, schreib Tagebuch oder lass deine Reisefotos entwickeln. So tankst du Energie für den weiteren Verlauf deiner Reise, und behältst das Erlebte besserer in Erinnerung.

Übrigens ist gerade auf kurzen Backpacking-Trips deine Energie entscheidend. Leg hie und da eine Verschnaufpause ein, damit wirst du nicht müde und bist resistenter gegenüber Reisekrankheiten.

Fazit; finde deinen Reisestil

Das oberste Gebot zahlreicher Reisestile besteht darin, möglichst viel zu sehen. Dies steht oft im Widerspruch mit möglichst viel Erleben. Den eigenen Reisestil finden heisst auch, das richtige Reisetempo auszumachen.

Nicht nur Backpacking-Anfängern fällt es schwer, nicht zu viel in eine Reise zu packen. Trotzdem solltest du versuchen, von Beginn weg den Fuss vom Pedal zu nehmen.

Backpacken braucht Energie, teile sie dir gut ein. Lass dich nicht von andern mitreissen, plane so wenig wie möglich, lass dich treiben und verharre einen Augenblick länger, als für dich üblich.

Ich garantiere dir, am Ende der Reise hast du weniger, als viele andere Backpacker gesehen, aber viel mehr erlebt.

Welches ist dein Reisestil? Verrate es in den Kommentaren.

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22 Kommentare

  1. Hoi Simon
    Toller Artikel zum Reflektieren. Beim Lesen des Posts sind mir sofort einige parallelen zu unseren ersten Reisemonaten eingefallen. Insbesondere das angeschlagene Tempo ist einer der häufigsten Fehler, der Reisenden passiert. Wir sind regelrecht von Ort zu Ort gehetzt, um möglichst viel vom Land oder einer Stadt zu sehen. Glücklicherweise meldet sich Geist & Körper nach einiger Zeit und man drosselt das Tempo automatisch. Ganz abgelegt haben wir den Drang, möglichst viel zu sehen, aber nicht. Und das ist auch gut so, weil es uns zeigt, dass die Neugier nicht abhanden gekommen ist. Denn dies ist eine weitere Gefahr: Du stumpfst vor lauter Eindrücke ab. Da hilft nur, eine Pause einzulegen.
    Unsere kurze Verschnaufpause in der Schweiz hat uns über die letzten sechs Monate in Europa nachdenken lassen. Die Zusammenfassung findest du hier: http://www.gustofrenzy.com/sechs-monate-europa/

    • Hallo Phil

      Der Text klingt so, als hätten/würden wir keine dieser Fehler machen, dem ist leider nicht so. Wir müssen immer wieder aufpassen, nicht zu viel in (vor allem kurze) Trips zu packen.

      Liebe Grüsse und bis morgen, freuen uns auf euren Besuch :),
      Simon

  2. Volle Zustimmung. Toller Post. Jeder soll auf seine eigne Weise beim Reisen gluecklich werden. Alles, was keinen Schaden anrichtet, ist okay…

    • Hallo Oli

      Will ja nicht philosophisch werden, aber am besten hätten deine Einstellung alle für das ganze Leben, jeder soll auf seine Weise glücklich werden. Alles was keinen Schaden anrichtet, ist ok…

      Liebe Grüsse und hoffentlich bis bald in Bern :),
      Simon

  3. Hallo Simon,
    Ich habe mich gerade auf deinen Artikel gestürzt und bin hin und weg. Besonders der Satz: „du musst nicht alles gesehen haben“ begeistert mich. Ich glaube gerade in der heutigen Zeit, wo alle so viele Möglichkeiten haben, will man immer höher und weite hinaus. Es ist jedoch Ok nicht alles gesehen zu haben. Ich hänge seit 6 Monaten in Melbourne fest, weil ich die Stadt einfach liebe.
    Ja, Recht hast du, erst jetzt lerne ich hier alles kennen und kann es in vollen Zügen genießen.
    Daumen Hoch und super Beitrag!

    • Liebe Pia

      Vielen Dank für deinen Kommentar.
      Sechs Monate Melbourne… einfach traumhaft. Da du ja auch arbeitest, lernst du das Leben tatsächlich 100% kennen :) Das fehlt mir noch, werde ich noch nachholen!

      Liebe Grüsse,
      Simon

  4. Toller Artikel! Vor allem die Tipps zum langsamen Reisen finde ich sooo wichtig. Wie oft habe ich schon Traveller getroffen, die in vier Wochen durch drei Ländern gereist sind. Wozu? Um nachher sagen zu können, ich war schon in Land X, Y und Z? Wer langsamer reist, sieht am Ende viel mehr!

    • Hallo Sabine

      Vielen Dank für deinen Kommentar (und deine Zustimmung, hehe). Ja, die Gratwanderung zwischen viel sehen und langsam reisen ist nicht einfach. Ich verstehe jeden, der auch in drei Wochen vier Länder sehen möchte. Aber besser ist es meiner Meinung nach definitiv nicht.

      Liebe Grüsse,
      Simon

  5. Hallo Simon,

    du hast sicherlich Recht mit dem Hinweis, dass zu schnelles Reisen einen ausbrennen lässt. Man ist dann nur noch gestresst und kann nicht mehr genießen. Vor allem deshalb ist zuviel Tempo und Sehen-Wollen nicht gut.

    Was ich aber für eine der größten Fehlannahmen über das Reisen halte, ist die These, dass man wahnsinnig viel mehr von den Menschen und ihrer Kultur versteht, wenn man sich „für ein Land Zeit nimmt“. Ich glaube, ehrlich gesagt, was man wie wahrnimmt, hängt vor allem damit zusammen, als was für ein Mensch man auf Reisen geht, wie reizoffen man ist, wie sensibel, feinfühlig. Dass man die großen Einsichten über das Menschsein auf dieser Welt gewinnt, weil man sagt „Hey, ein Monat Kambodscha statt eine Woche“ oder weil zweimal mit Einheimischen zu Abend isst, denke ich nicht.

    Ich habe jedenfalls noch keinen Blog gefunden, der wahnsinnig viel mehr über die Feinheiten einer Kultur freilegt, als in jedem vernünftigen Reiseführer zu dem entsprechenden Land nachzulesen ist.

    Ein tiefergehendes Verständnis für eine Kultur stellt sich meiner Meinung nur ein, wenn man länger in einem Land lebt – was du ja auch schreibst! Aber das trifft für die meisten Backpacker und auch Weltreisenden kaum zu.

    Danke für den Post die Anregungen!

    Philipp

    • Hi Philipp

      Vielen Dank für deinen Kommentar, der bringt mich zum Nachdenken.

      Mehr von einer Kultur verstehen wird niemand, nur weil er länger im Land bleibt, da hast du recht. Es ist schon zwingend nötig, offen zu sein und die „neue Welt“ kennen lernen zu wollen. Heisst: Wenn du verschlossen bist, kannst du so lange in einem Land bleiben, wie du willst, du wirst nichts neues lernen. Aber bist du offen, wirst du sicherlich mehr über die Gepflogenheiten erfahren, wenn du länger in einem Land bleibst.

      Es ist sicher (vertiefter) möglich, sich dieses Wissen mit Büchern anzueignen. Mir geht es beim Reisen darum, einen Teil dieses Wissen zu erleben. Je länger du in einem Land bleibst, desto grösser ist die Chance, dass du mehr davon erlebst.

      Bei raschem Durchreisen stehen die Sehenswürdigkeiten im Vordergrund. Du hast zum Beispiel wenig Zeit, um dich mal hinzusetzen und die Menschen zu beobachten abseits einer Sehenswürdigkeit (es muss ja nicht immer gerade ein Essen bei einem Local sein).

      Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.

      Aber ich gebe dir recht, wenn ein Reisender nicht reizoffen ist, wird dieser auch wenig davon wahrnehmen, egal wie lange er in einem Land bleibt.

      Liebe Grüsse,
      Simon

  6. Liebster simon
    Du beschreibst das wirklich wunderbar! Mit dir würde ich jederzeit und liebend gern (immer wieder) verreisen ;) aber das beste an diesem artikel ist, dass du eigentlich dein leben immer so lebst, nicht nur auf reisen….

    • Grüezi Pia

      Merci vielmal für dienen Kommentar!
      Ja, immer – manchmal :)

      Liebe Grüsse us Bärn,
      Simon

  7. Hi Ihr Zwei,

    interessanter Artikel, der aber nicht nur für Weltreisen oder längere Reisen gilt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich schon bei einer Städetour übers verlängerte Wochenende zu sehr unter Druck setzen lassen kann.

    Daher habe ich die Erfahrung gemacht, es insgesamt gemächlich angehen zu lassen und mich auch nicht zu viel vorher zu informieren. Denn dann kann ich vor Ort entscheiden, wie mein Zeit, die ich mir nehme nutze, das anzusehen und zu genießen, was ich will. Kamera ist eh immer dabei und mit dem richtigen Auge (vor allem ohne Druck im Nacken) kann ich dann reagieren. Es soll ja bei den Fotos um Erinnerungen gehen und wenn dann mal ein ganz tolles dabei ist, umso besser. Öffentlich kann/darf ich eh nicht zu viele Bilder machen, da es für die, die nicht dabei waren sonst zu langweilig wird…

    Also für meine Prag-Tour nächstes Wochenende werde ich die Hinweise hier beherzigen ;)

    • Hi Mark

      Vielen Dank, für deinen Besuch und ausführlichen Kommentar.

      Oje, aber in Prag gibt es so viel zu sehen ;)
      Die Stadt ist perfekt, du kannst sie gemütlich zu Fuss erkunden.

      Was das vorher informieren anbelangt, sind wir vermutlich unterschiedlicher Meinung. Ich glaube schon, dass es Sinn macht, sich vorher zu informieren.

      Als Beispiel zu den zwei bekannten Türmen in Prag, die du garantiert sehen und fotografieren wirst:

      „Der vom Markt aus gesehen rechte Turm ist ein klein wenig dicker als der Linke. Der Rechte wird gemeinhin als Adam bezeichnet, der linke als Eva. In den Sommermonaten spendet Adam Eva Schatten, deshalb diente Eva im Mittelalter als Lager für leicht verderbliche Lebensmittel.“

      Ich finde sowas sehr spannend und schaue eine Sehenswürdigkeit dann mit anderen Augen an.

      Das mit den Fotos sehe ich gleich. Mir sind auch „private“ Fotos die wichtigsten und nicht die, welche ich mir vielleicht an die Wand hängen würde. Sie haben natürlich viel den höheren Erinnerungswert.

      Liebe Grüsse, Simon

      • Hi Simon,

        neee ganz ohne sich vorher zu informieren geht nicht. Was ich meinte, dass man nicht zuviel bzw. nicht zuviel verplanen sollte. Nur so grob und den Rest vor Ort.

        Wenn man in Übersee ist und komplett andere Kulturen vorfindet, sollte man sich schon mehr vorher informieren, damit man nicht ins Fettnäpfchen steigt. Aber auch hier nicht zuviel verplanen.

        Liebe Grüße Mark

        • Dann hab ich dich falsch verstanden. So bin ich ganz deiner Meinung :)

          Sonnige Grüsse und einen schönen Tag wünsche ich dir.

  8. Interessanter Artikel mit vielen wahren Punkten.
    Das ist mit dem Zeitproblem kenne ich nur zu gut. Es hat leider nicht jeder die Möglichkeit, lange Reisen zu machen, sondern ist auf 2-3 Wochen beschränkt. Man will in der kurzen Zeit möglichst viel sehen und gleichzeitig in die Kultur eintauchen, was eben nur geht, wenn man sich auch die Zeit nimmt. Darin liegt für mich die größte Herausforderung, Anderen Reisenden zu sagen, ja ich war in der Stadt/ dem Land, aber das und das habe ich NICHt gesehen. Und sich dafür dann nicht rechtfertigen müssen.

    • Hi Nora

      Lieben Dank für deinen interessanten Kommentar.
      Da hast du recht, die grosse Schwierigkeit liegt natürlich darin, möglichst viel in eine Reise zu packen, aber nicht zu viel.

      Nach ziemlich vielen Reisen kann ich für mich behaupten, dass IMMER weniger schlussendlich mehr war und ich nie das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben – höchstens noch mehr auf der Wunschliste ;)

      Liebe Grüsse,
      Simon

  9. Ciao Simon
    Hammer, ich finde das alles enorm spannend und auch sehr sympathisch wiedergegeben, Gratulation!
    Ich geniesse gerade meinen letzten Tag an der Kata Noi Beach in Pukhet meiner 8-tägigen „zieh den Stecker“ Ferien. Ein tolles Land, wunderbares Klima und tolle Leute, ich werde wieder kommen!
    Ich bin selbständiger Unternehmer, habe zwei bald volljährige Söhne und beschäftige mich aktiv mit einer längere Auszeit. Mal schauen was daraus wird aber ich glaube ich habe hier ein neues spannendes Ziel für mein Leben gefunden.
    Natürlich wird das ganze nicht ganz einfach und muss gut überlegt und organisiert sein. Ich bin ja nicht mehr 18 Jahre und kann nicht einfach so mal abhauen, aber ich bin sicher ich habe grundsätzlich die Möglichkeit das zu tun!
    Spannend, freue mich auf die kommende Zeit und werde mich vermutlich wieder bei Dir melden wenn ich feststecke und Tipps brauche.
    Vielleicht sehen wir uns auch mal in der Schweiz?
    Take care, enjoy und teile/poste weiter :-)
    Beste Grüsse
    Thomas (Thomi)

  10. Lieber Thomi

    Ganz ehrlich, dein Kommentar hat uns richtig, richtig gefreut. Genau wegen solchen Kommentaren betreiben wir diesen Blog.
    Vielen, vielen Dank!

    Ich bin richtig begeistert ab deinen Plänen und wir würden uns riesig freuen, dich persönlich zu treffen. Melde dich einfach bei mir, falls du Lust hast simon@umdieweltreise.ch

    Und klar, sobald Fragen auftauchen, melde dich gerne, wenn es geht, werden wir dich auf jedenfall unterstützen.
    Ganz liebe Grüsse, Simon

  11. Hey Simon,
    das ist es genau! Deine Worte sprechen mir aus dem Herz! Weniger ist mehr. Auch beim fotografieren.
    Wir planen soeben eine Reise nach Tansania. Wobei planen nicht das richtige Wort ist, wir lieben es vor Ort zu schauen, wohin es uns zieht, zuerst das Land zu spüren. Deshalb haben wir nichts vorgebucht ausser den Flug. Wobei ich immer wieder unsicher werde, da dies nicht dem heutigen Styl entspricht, alles wird heute durchstrukturiert. Deine Gedanken haben mich wieder ermutigt…so zu reisen wir wir es gern haben.
    lieber Gruss dominique

    • Hallo Dominique

      Vielen Dank für deinen Besuch, freut mich sehr!
      Deine Fotos sind ja wirklich umwerfend! Mir gefällt vor allem „bird of paradies1“ speziell gut. Wird es denn von eurer Reise auch Fotos zu sehen geben?

      Ganz spontan zu Reisen ist auch nicht „die richtige Art“ für alle. Ich denke, jeder sollte so reisen, wie es einem gefällt. Da sind wir uns bestimmt einig : )
      Ich wünsche euch auf jeden Fall ganz viel Spass!!!
      Liebe Grüsse,
      Simon

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